RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rally of Nations Mexico

Das Team Austria liegt in Führung!

Manfred Stohl und Andi Aigner gaben am Freitagnachmittag kräftig Gas: Stohl führt, Aigner auf Platz drei – Gesamtführung in der Nationenwertung!

Michael Noir Trawniczek

Das österreichische „Dreamteam“, die beiden PWRC-Weltmeister Manfred Stohl und Andi Aigner lieferten am ersten Tag der „Rally of Nations“ in Mexiko einen wahren Traumstart. Nachdem die beiden am Vormittag die Plätze vier und fünf belegt hatten, gaben sie am Nachmittag, auf den langen Schotterprüfungen Vollgas, beide Autos blieben von Problemen verschont.

Freilich profitierten die beiden Austro-Crews auch vom Pech der am Vormittag noch führenden Spanier – sowohl Xavier Pons als auch Dani Sola wurden nach Technikdefekten zurückgeworfen. So scheint sich die Rallye der Nationen auf einen Länderkampf Österreich gegen Frankreich zuzuspitzen, wobei Österreich derzeit die Nase vorne hat!

Stohl: „Unheimlich happy!“

Manfred Stohl und Ilka Minor konnten am Nachmittag die Gesamtführung erobern – die beiden langjährigen Partner liegen 24,6 Sekunden vor dem französischen Weltmeister des Jahres 1994, Didier Auriol.

„Stohlito“ berichtet von einem problemlosen Nachmittag: „Es ist hervorragend für mich gelaufen. Ich bin unheimlich happy. Wir hatten nicht die geringsten Probleme, es ist wesentlich besser gegangen als ich ursprünglich gedacht habe. Einziger Wermutstropfen für mich ist morgen, ich muss als erstes Auto auf die Strecke und muss damit den vollen Schotter schlucken.“

Diese Aufgabe hatten an diesem Freitag Andi Aigner und seine neue Co-Pilotin Daniela Weissengruber zu erledigen – sie lösten sie mit Bravour, schließlich belegt Aigner im Gesamtklassement nur 4,3 Sekunden hinter Auriol den dritten Platz – auf den Vierten, Brice Tirabassi, weist Aigner einen Vorsprung von 16,3 Sekunden auf.

Aigner: „War mit 120 Prozent unterwegs!“

Der Steirer gab zu Protokoll: „Als erstes Auto bei einer Schotterrallye unterwegs zu sein ist immer ein großer Nachteil. Ich wäre mit einem Platz innerhalb der ersten Zehn durchaus zufrieden gewesen. Umso mehr freut mich jetzt der dritte Rang. Ich bin aber mit dem Auto auch mit 120 Prozent unterwegs gewesen – es war ein Wahnsinn. Persönlich freut es mich, dass ich vor meinem Nachfolger im BRR-Team, Patrick Sandell nach dem ersten Tag ins Ziel gekommen bin.“

Am Samstag sind noch beinahe 150 Wertungskilometer respektive weitere acht Sonderprüfungen abzuspulen, während am Sonntagvormittag lediglich eine SP und die abschließende Superspecial auf dem Programm stehen. Bis dahin heißt es Daumen drücken für das beeindruckende Team Austria!



Stand nach 8 von 18 Sonderprüfungen


 1. Stohl/Minor	           AUT	Mitsubishi Evo IX      55:27.6 
 2. Auriol/Giraudet	   FRA	Mitsubishi Evo IX      55:52.2
 3. Aigner/Weissengruber   AUT	Mitsubishi Evo VIII    55:56.5
 4. Tirabassi/Gordon	   FRA	Mitsubishi Evo IX      56:12.8
 5. Sandell/Axelsson	   SWE	Mitsubishi Evo IX      56:15.9
 6. Sola/Sanchez	   ESP	Mitsubishi Evo IX      57:25.2
 7. Wallenwein/Kopczyk	   GER	Subaru Impreza	       58:03.3
 8. Andersson/Fredriksson  SWE	Mitsubishi Evo IX      58:03.7
 9. Pons/Haro		   ESP	Mitsubishi Evo IX      58:10.2
10. Salgado/Slagado	   MEX	Mitsubishi Lancer VII  58:28.2	


Die Prüfungen am Samstag

08.54/ 15.54 Uhr SP 9	Ibarilla 1	  30.02 Km
09.57/ 16.57 Uhr SP 10	Alfaro 1	  39.67 Km
11.20/ 18.20 Uhr SP 11	Street Stage 3	   1.87 Km
12.43/ 19.43 Uhr SP 12	Street Stage 4	   1.87 Km
13.08/ 20.08 Uhr SP 13	Ibarilla 2        30.02 Km
14.11/ 21.11 Uhr SP 14	Alfaro 2	  39.67 Km
15.51/ 22.51 Uhr SP 15	Super Special 3	   2.21 Km
15.56/ 22.56 Uhr SP 16	Super Special 4	   2.21 Km

News aus anderen Motorline-Channels:

Rally of Nations Mexico

- special features -

Weitere Artikel:

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…