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Sulzinger/Spannbauer mit Klassen- & Divisionssieg

Bie beiden Bayern konnten bei der Bosch-Rallye ein durchaus turbulentes, aber auch sehr erfolgreiches Wochenende verzeichnen.

Nachdem der eigene Fiesta-ST sich ja nach der Lavernttal-"Misere“ noch in Behandlung befindet, starteten die beiden ja auf dem einem sogenannten Leihauto, nämlich dem "Rally&More"-Fiesta. Diese Teilnahme an diesem Wettbewerb bei der Bosch-Rallye war für die beiden ein unbedingtes Muss, um den Anschluss in der Jahresendwertung für die -Rallye-Staatsmeisterschaft nicht zu verpassen.

Zwei Streichresultate würden sich wohl kaum mehr aufholen lassen. So übernahm die Service-Crew am Freitagmorgen das Rallyefahrzeug und passte dieses im Servicepark durch etliche Umbauten auf Raffaels Ansprüche an. Von der Sitz- und Lenkradposition, über die Gegensprechanlage bis hin zur eigenen Fahrwerkseinstellung musste der Fiesta den jeweiligen Ansprüchen des Pilotenteams angepasst werden. Pünktlich zum Start der SP 1 um 16.00 Uhr war das Serviceteam mit den erforderlichen Arbeiten dann fertig.

Und gleich auf der ersten SP setzten dann Raffael und Peter die 35. Gesamtzeit und damit ihre erste Klassen- und Divisionsbestzeit. Auf SP 2, 3 und 4 gelang es ihnen ebenfalls die schnellsten Zeiten in der Klasse N3 und der Division II vorzulegen. Im anschließenden Service musste die Servicemannschaft dann jedoch eine abgebrochene und eine lose Motorhalterung feststellen. Schnell wurde improvisiert und der gebrochene Bolzen durch eine Schraube ersetzt und der zweite – lose Bolzen – versucht nachzuziehen.

Leider mussten man aber feststellen dass das Gewinde am Motorblock jedoch bereits beschädigt war und keinen Kraftschluss mehr zuließ. Man wagte jedoch anschließend die weitere Hatz auf die Zeitenjagd. Weitere zwei Klassenbestzeiten konnten als Ergebnis abgeliefert werden. Beim nächsten Service reparierte die Mannschaft binnen kürzester Zeit das schadhafte Gewinde am Motorblock noch durch einsetzen einer Gewindehülse und das Fahrerteam konnte in allerletzter Sekunde die Fahrt wieder aufnehmen ohne irgendwelche Strafzeiten einstreichen zu müssen.

Die reinen Nachtprüfungen SP 5 und 6 - Pinggau kurz und Rohrbach kurz – belegten sie mit Gesamtzeit 32 und wiederum mit Klassenbestzeiten. Als sie gegen 23.30 Uhr in den Servicepark einrollten, konnten sie bereits ein beruhigendes Zeitenpolster von 1Min. und 20 Sek. ihr eigen nennen.

Am nächsten Morgen ging ihre Zeitenjagd erneut weiter - jedoch unter der Prämisse nichts Übermäßiges zu riskieren und vor allen Dingen den geliehenen Fiesta heil und ohne Kratzer ins Ziel zu bringen – was ihnen letztendlich dann auch gelang. Jedoch auch ohne übertriebene Aktionen holten die beiden im Laufe des Tages alle weiteren Klassen- und Divisionsbestzeiten. Lediglich auf den letzten beiden Prüfungen – Haideggendorf- Stögersdorf mit 8,83 km und dem Rundkurs Pinggau lang mit 25,08 km – legten sich die beiden nochmals richtig ins Zeug.

Der Himmel hatte auf grund eines heftigen Schauers seine Schleusen weit geöffnet und es goss aus allen Kübeln – wie bereits bekannt - die Lieblinswitterungsbedingen von Sulzinger und Spannbauer. Hier konnte man mit dem nominell leistungsschwachen Auto noch den einen oder anderen Konkurrenten im Gesamtstarterfeld jagen. Mit der 27.-schnellsten Zeit konnte dann letztendlich auch der 27. Gesamtrang sowie der Klassen- und Divisionssieg mit über 2 Minuten und 20 Sekunden Vorsprung auf die direkte Konkurrenz untermauert werden.

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