RALLYE

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Angriff ist die beste Verteidigung

Es gab viel zu tun bei den VW-Teams in den drei Wochen zwischen dem Auftakt zur Rallye-ÖM und der Bosch Super plus-Rallye.

Nicht nur stand die Wiederherstellung der im Lavanttal so früh in Verlust geratenen Auspuffanlage am VW Polo S2000 von Andreas Waldherr/Bernhard Ettel an, auch das Selbstvertrauen des Piloten musste auf Vordermann gebracht werden:

„Wenn man mit so hohen Erwartungen in eine Rallye geht und dann passiert gleich zu Beginn etwas Unvorhersehbares, fällt man ein bisschen in ein Loch“, so Waldherr, der aber gleich nachlegt:

„Die beste Motivation vor der Bosch Super plus-Rallye ist, dass ich hier vor zwei Jahren gewonnen habe. Es muss bei meiner Heimrallye also jedenfalls das Ziel sein, dies nach Möglichkeit zu wiederholen. Dass man auf diesen schnellen Sonderprüfungen rund um Pinggau von Anfang an ohne Rücksicht auf Verluste Attacke machen muss, kommt meinem Charakter eigentlich auch entgegen. Und schließlich konzentriert sich vielleicht allzu viel auf das Duell zwischen dem Andi (Aigner) und dem Raimund (Baumschlager). Was wäre es nicht für ein Erlebnis, der ‚lachende Dritte’ zu sein."

Für Überraschungen im allerletzten Moment ist diese Rallye ja bekannt und gefürchtet: "Nachdem ich im letzten Jahr das Schluß-Opfer wurde, wären jetzt wieder die anderen dran. Auch der Raimund hat diese Erfahrung ja schon gemacht.“

Lokalmatadore aus dem Nachbarbezirk sind auch Daniel Wollinger/Martin Kleibenzettl, nur nicht wie Waldherr von nördlich des Wechsel, sondern südlich davon:

„Der Auftritt im Lavanttal war eine fast klassische Veranstaltung mit einem neuen Auto. Da ist noch viel schief gegangen. Ich bin überzeugt, dass wir diese Kinderkrankheiten an meinem VW Scirocco TDI jetzt im Griff haben, damit ich zeigen kann, was in dem Auto steckt. Michael Kogler nicht einsam und allein an der Diesel-Spitze herumfahren zu lassen, ist mein Ziel.“

Auch Michael Kogler/Roland Rieben hatten ja einen teilweise recht abenteuerlichen Saisonauftakt, konnten aber die Diesel-Klasse letztendlich klar für sich entscheiden. Im Wechselland wird ein „da capo“ angestrengt, um in der Meisterschaft schon frühzeitig klar zu machen, wohin der Zug fährt.

Im neuen Championat für zweiradgetriebene Fahrzeuge ist man selbst gespannt, wo man auf den Hochgeschwindigkeitsprüfungen gegen die Benziner liegen wird: „Das Gefühl ist aber sehr gut, fahrerisch haben wir es allemal drauf“, so Michael Kogler unternehmungslustig.

Mit der fahrerischen Variante, aber auch mit dem Potential des Porsche 911, beabsichtigt Kris Rosenberger im steirischen Wechselgebiet seinen zweiten Sieg in der Historic Rallye Staatsmeisterschaft zu landen. Kris Rosenberger: „Wir werden wieder kräftig in die Hände spucken."

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