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Turbulenter Samstagvormittag

Nach Fehlern auf SP 3 markierte Hänninen zwei Bestzeiten, er liegt nun 5,4 s hinter Wilks auf Rang zwei. Meeke nach Reifenschaden auf Platz vier.

Michael Noir Trawniczek

Der Samstagvormittag stand zunächst im Zeichen eines britischen Zweikampfs zwischen Kris Meeke und Guy Wilks respektive Peugeot UK und Skoda Großbritannien.

Auf der 17,3 Kilometer langen SP 3 „Craigvinean1“ konnte Meeke die schnellste Zeit fahren und Wilks damit die am Freitagabend errungene Führung abknöpfen. Wilks lag als Gesamt-Zweiter exakt vier Sekunden zurück auf Platz zwei.

Auf der folgenden, rund 15 Kilometer langen „Drummond Hill“-Prüfung fabrizierte Wilks einen Dreher, sodass Meeke seinen Vorsprung auf 19,8 Sekunden erhöhen konnte. Die Bestzeit markierte auf SP 4 Juho Hänninen, der am Freitagabend bei einem Ausrutscher Zeit verloren hatte und auch auf der morgendlichen SP 3 nicht fehlerlos blieb. Nach seiner Bestzeit auf der vierten Prüfung rückte der Skoda-Werkspilot, als neuer IRC-Champion fix, vor auf Rang drei.

Auf der 17,6 Kilometer langen SP 5 „Errochty1“ fuhr Hänninen erneut die schnellste Zeit. Meeke hingegen musste nach nur einem Kilometer einen Reifenschaden an seinem Peugeot 207 S2000 hinnehmen. Mit rund einer Minute Rückstand kam der Brite ins Ziel, die Führung war naturgemäß dahin…

Vor dem Mittagsservice führt somit Guy Wilks im Skoda Fabia S2000 das Feld an, doch Hänninen, der seinen Titelgewinn gerne mit einem Schottland-Sieg feiern würde, liegt nur noch 5,4 Sekunden zurück auf Platz zwei.

Mit 12,6 Sekunden Rückstand belegt der Norweger Andreas Mikkelsen im Ford Fiesta S2000 den dritten Gesamtrang, Meeke liegt mit 38,4 Sekunden Rückstand auf Platz vier. Mit bereits 57,7 Sekunden Rückstand liegt der junge Belgier Thierry Neuville auf Rang fünf, dahinter folgen die beiden Mitsubishi-Piloten David Bogey und Jonathan Greer, Rang acht belegt Proton-Pilot Keith Cronin.

Proton setzt gleich drei Satria Neo S2000 ein, doch keiner von den dreien wurde bislang von einem Problem verschont. Am schlimmsten traf es Alister McRae, der auf SP 3 wegen eines Problems mit dem Kühler gleich einmal stoppen musste und zwar weiterfahren konnte, dabei jedoch satte elf Minuten einbüßte. Sowohl Cronin als auch der neun Sekunden hinter ihm auf Platz neun liegende Tom Cave hatten einen Reifenschaden zu beklagen. Der Proton von McRae kam zudem auf der letzten SP vor dem Service erneut zum Erliegen…

Stohl Racing-Pilot Daniel Oliveira belegte auf den drei Prüfungen des Samstagvormittags die Plätze elf, zwölf und neun. In der Gesamtwertung liegt der Brasilianer im Peugeot 207 S2000 mit mehr als drei Minuten Rückstand auf Platz zehn. Teamchef Manfred Stohl kann also zufrieden sein, denn es geht bei seinem Schützling in dessen ersten echten Rallyejahr einzig und allein um eine Zielankunft.

Am Nachmittag werden die drei Sonderprüfungen ein zweites Mal befahren. Die letzte SP des Samstages wird um 16.40 Uhr Ortszeit (17.40 Uhr MESZ) in Angriff genommen.



Nach SP 5

 1.  Guy Wilks          Skoda        33:53.2
 2.  Juho Hänninen      Skoda          + 5.4
 3.  Andreas Mikkelsen  Ford          + 12.6
 4.  Kris Meeke         Peugeot       + 38.4
 5.  Thierry Neuville   Peugeot       + 57.7
 6.  David Bogie        Mitsubishi  + 1:36.8
 7.  Jonathan Greer     Mitsubishi  + 2:05.3
 8.  Keith Cronin       Proton      + 2:19.9
 9.  Tom Cave           Proton      + 2:29.6
10.  Daniel Oliveira    Peugeot     + 3:14.6

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