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Schwierige Rallye im Wechselland

Nach siebenmonatiger Rallye-Abstinenz gab Waldemar Benedict mit Co-Pilotin Cathy Schmidt bei der Bosch-Rallye wieder Gas.

Der Wiener Gastronom nahm wie im Vorjahr im Peugeot 207 S2000 des ungarischen TRT-Teams Platz, die Vorbereitung war gut, die Motivation groß. Denn auch 2009 war die Rallyepause für „Benno“ lange, umso glücklicher war er am Ende über den tollen zweiten Gesamtrang:

„Wenn Du im Vorjahr ein solches Ergebnis eingefahren bist, dann willst du natürlich wieder vorne mitmischen.“ Keine leichte Aufgabe, denn zum einen zeigte sich das Starterfeld deutlich stärker als 2009, zum anderen sind die Gruppe N Mitsubishis und Subarus dank des größeren Restriktors mittlerweile ebenbürtig mit den S2000-Boliden.

Während die Spitze die Zeiten aus dem Vorjahr teils deutlich unterbot, lag Waldemar Benedict spürbar hinter seinen Zeiten aus 2009:

„Es fällt mir schwer zu definieren was nicht gepasst hat. Ich hatte teilweise Mühe das Tempo von Leuten mitzugehen, die ich im Vorjahr problemlos im Griff hatte. Wenn man die Zeiten mit jenen aus 2009 vergleicht, so hab ich heuer ca. eine Sekunde pro Kilometer auf meine Zeiten des Vorjahres verloren. Wir sind auf keiner einzigen Prüfung annähernd an die Zeiten der Topteams herangekommen. Ich bin ehrlich gesagt ein bisserl ratlos und weiß nicht, wo das Problem lag. Das müssen wir nun analysieren und versuchen die Ursache zu finden.“

Und so hielten sich „Benno“ und Cathy Schmidt zumeist um den zehnten Gesamtrang auf. Mit dem Ausfall von Andreas Aigner konnte man einen Platz gut machen, den man aber just auf der finalen SP wieder hergeben musste:

„Kurz bevor wir losgefahren sind hat es stark zu regnen begonnen und die Scheibe unseres Autos hat innen beschlagen. Die Sicht war gleich Null und das hat sich massiv in der Zeit niedergeschlagen. Irgendwie war die SP symptomatisch für die ganze Rallye, es sollte einfach nicht sein. Beim nächsten Einsatz schaut das hoffentlich wieder anders aus.

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