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Beppo Harrach: Platz 3 in Maribor

Bei der Maribor Rallye durchlebten Beppo Harrach Andreas Schindlbacher den bisher turbulentesten Einsatz der heurigen Saison.

Schon auf der ersten Sonderprüfung am Freitag Abend wusste das DiTech Racing Team, dass diese Rallye eine maximale Herausforderung für das ganze Team darstellen würde. Der Mitsubishi EVO IX kam nicht auf Touren und auch das Handling gestaltete sich problematisch. Platz 13 am Freitag entsprach definitiv nicht der Vorstellung des Teams. Am Samstag in der Früh entschied sich das Team, beide Differenziale zu wechseln und trotz der Rekordleistung, dies in 21 Minuten zu erledigen, gab es in weiterer Folge eine Strafzeit.

Beppo Harrach revanchierte sich mit einer dritten SP-Zeit bei seinen Mechanikern und wusste dabei noch nicht, dass im Laufe des Tages unter anderem noch Probleme mit dem Gaspedal und andere spannende Dinge auf ihn warten würden. Die nächsten Sonderprüfungen glichen einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Elektronik spielte teilweise verrückt, zwischendurch lief aber auch alles perfekt. Trotz dieser schwierigen Ausgangssituation gelang es Beppo Harrach, einen Rhythmus zu finden und auf der vorletzten Sonderprüfung der Maribor Rallye die erste Bestzeit der laufenden Saison zu erringen.

Nach unheimlich viel Pech zu Beginn der Rallye verzog sich dieses gegen Schluss zu den Mitbewerbern. Am Ende der Maribor Rallye stand das Team völlig unerwartet, aber überglücklich am Stockerl, geschlagen nur von zwei S2000 Piloten.

Beppo Harrach: „Schon auf den ersten Metern der Rallye wurde mir klar, dass dieser Einsatz für uns überaus schwierig werden würde. Mir saß noch mein technisch bedingter Unfall in der Steiermark im Genick und das Auto machte, was es wollte. Keine gute Basis, um das für Andreas Schindlbacher geplante Geburtstagsgeschenk in Form eines Stockerlplatzes zu realisieren. Der Entschluss, beide Differenziale am Samstag in der Früh zu tauschen, war im Nachhinein gesehen eine goldrichtige Entscheidung, im Laufe der weiteren Sonderprüfungen, die wir eigentlich schon mehr als Test und nicht unbedingt als Meisterschaftslauf ansahen, wurden dann auch die Zeiten besser. Zum Schluss am Stockerl zu stehen ist toll. Ein ganz großes Dankeschön an mein Team, das hier eine herausragende Vorstellung geboten hat.“

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