RALLYE

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Große Herausforderung

Für Alex Tazreiter und Elke Aigner ist die Schneebergland-Rallye aufgrund der selektiven Schotterprüfungen eine ganz besonders große Herausforderung.

Es kommt nicht allzu oft vor, dass eine komplett neue Rallye Einzug in den ÖM-Kalender hält. Mit der Schneebergland-Rallye rund um Rohr/Gebirge ist dies nun der Fall, dementsprechend verspricht der fünfte ÖM-Lauf auch besondere Spannung.

Hervorzuheben ist der Schotteranteil von über 60 Prozent, der diese Rallye zu einer ganz besonderen Herausforderung macht. Alex Tazreiter zeigt sich nach dem Besichtigen der Prüfungen durchaus ehrfürchtig: „Speziell die Schotterprüfungen am Samstag haben es in sich. Da sind teilweise faustgroße Steine auf der Strecke, die Gefahr von Reifenschäden ist enorm groß. Ich freue mich zwar auf den Schotter, werde aber kein übermäßiges Risiko eingehen, da man sich an gewissen Stellen keinen Abflug erlauben darf.“

Aber auch abseits der Schotterpassagen ist die Schneebergland-Rallye sehr selektiv. Schnelle Kurvenfolgen gilt es möglichst flüssig zu durchfahren, Abzweige sind eher eine Ausnahme. Das Wetter könnte den Piloten durchaus einen Strich durch die Rechnung machen, wie ein Blick auf die Prognose zeigt.

Bereits am Freitag könnte es zu Regnen beginnen, in weiterer Folge sorgt ein massiver Temperatursturz auf 15 Grad gepaart mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 80 Prozent für schwierige Bedingungen am Samstag.

Die Schneebergland-Rallye führt über insgesamt 15 Sonderprüfungen mit einer Länge von knapp 125 Kilometern, der Start erfolgt am Freitag (23.07.) um 13:00 Uhr in Rohr im Gebirge.

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