RALLYE

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"Gleichung mit drei Unbekannten" für Hartl

Eins gleich vorweg: Auch für gute Mathematiker können Gleichungen mit drei Unbekannten größere Probleme darstellen....

Auch bei einer Rallye können drei Unbekannte eine zuviel sein. So ergangen den Rallye-Cracks Dominik Hartl und Christian Fragner. Aber der Reihe nach: Unbekannte eins war das neue Arbeitsgerät.

Weder Renn- noch Testkilometer konnte man aus beruflichen Gründen mit dem neu aufgebauten EVO 6 absolvieren, was aber die Vorfreude auf den Einsatz bei der Niederbayern nicht schmälerte. Unbekannte zwei war die Rallye selbst.

Da man in Niederbayern noch nie am Start war, kannte man die Gegebenheiten bei unserem deutschen Nachbarn nicht. Dementsprechend verhalten begann man auch den ersten Umlauf, um auf der doch relativ unbekannten Strecke die Eigenheiten des EVO 6 kennen zu lernen.

Dass dies relativ schnell gelang, zeigten die Zeiten im zweiten Umlauf. Hartl steigerte sich gewaltig und spielte fortan im ARC-Orchester vorne mit. Auf der SP 7 konnte man sogar die zwanzigste Gesamtzeit im sehr starken Starterfeld erreichen, was hoffen ließ, auf den folgenden längeren Sonderprüfungen Zeit gut zu machen.

Doch vor SP 10 kam dann die dritte Unbekannte ins Spiel. Bei der Zeitkontrolle zum Start starb der Motor ab und ließ sich nicht wieder starten.

„Am Anfang war es schon brutal, doch nach einer Abtastphase auf den ersten drei Sonderprüfungen sind wir schon fast zu einer Einheit mit dem EVO geworden. Ab Sonderprüfung 4 haben dann bis zum Defekt auch die Zeiten gepasst. Es hat richtig Spaß gemacht, das Auto über die Sonderprüfungen zu bewegen. Bedanken muss ich mich bei meinen Sponsoren, allen voran Michael Lang, ohne die das Projekt für mich nicht realisierbar gewesen wäre “, so ein trotz Ausfall glücklicher Dominik Hartl.

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