RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Waldviertel

Angriff ist die beste Verteidigung

Für das Ford-Duo Hannes Danzinger und Pia Maria Schirnhofer geht's im Waldviertel um den 2WD-Staatsmeistertitel, auch Rookie Oliver Fischer steht am Start

Für Hannes Danzinger und Co-Pilotin Pia Maria Schirnhofer geht’s beim Finale der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft um den Titel in der 2WD-Klasse.

Und die Vorzeichen stehen gut, denn trotz des technisch bedingten Ausfalls zuletzt in der Steiermark führt das Ford-Duo – unter Berücksichtigung der beiden Streichresultate – die Gesamtwertung an.

Der Punktepolster auf Hermann Neubauer beträgt allerdings nur zwei Zähler. „Sollte Hermann gewinnen, hat er auch den Titel in der Tasche. Wenn er nicht gewinnt, dann reicht es für uns, direkt hinter ihm ins Ziel zu kommen“, weiß Danzinger. Der Niederösterreicher will sich aber gar nicht auf taktische Rechenspiele einlassen, Angriff ist die beste Verteidigung: „Wenn wir den Sieg einfahren, dann sind wir automatisch auch 2WD-Staatsmeister. Und genau das ist unser Ziel, wir werden vom ersten Meter an Vollgas fahren und Neubauer damit unter Druck setzen.“

Im Vorjahr ist das gut gelungen, wenngleich Hannes Danzinger heuer mit mehr Gegenwehr rechnet: „Hermann Neubauer hat sich sicher gesteigert, das hat man zuletzt im Schneebergland gesehen. Aber schlussendlich konnten wir uns durchsetzen und da im Waldviertel ja auch zu einem Gutteil auf Schotter gefahren wird, wollen wir den 2WD-Sieg hier wiederholen. Unser Ford Fiesta R2 ist jedenfalls gut vorbereitet.“

Eine gute Leistung möchte auch Oliver Fischer zeigen. Der Wiener gewann ja im Vorjahr die Nachwuchssichtung „Ford Racing Rookie“ und bekam damit die Möglichkeit, bei einigen ÖM-Rallyes in einem Ford Fiesta Sport plus zu starten. Beim Saisonfinale wird er versuchen, die gesammelte Erfahrung in ein gutes Ergebnis umzumünzen.

Eine leichte Aufgabe ist die traditionell anspruchsvolle Waldviertel-Rallye aber weder für Newcomer noch für Routiniers. Von den 14 Sonderprüfungen ist die Hälfte neu oder zumindest verändert, ein Highlight ist sicher die 28,8 km lange und völlig neue Königsprüfung „Geisterwerkstatt/Wolfshoferamt“.

Insgesamt warten fast 170 SP-Kilometer auf die Teams, knapp 58 Prozent davon werden auf Schotter gefahren. Der Startschuss fällt am Freitag (28.10.) um 13:30 Uhr auf dem Parkplatz des EKZ in Horn.

ÖM-Stand 2WD nach sieben von acht Rallyes (zwei Streichresultate berücksichtigt)

1. Danzinger / Schirnhofer, Ford Fiesta R2 92 Pkt.
2. Neubauer / Kachel, Suzuki Swift S1600 90
3. Böhm / Sztachovics-Tomasini, Abarth 500 74
4. Kogler / Heigl, VW Golf TDI 63
5. Aigner / Ertl, Renault Clio 60

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Waldviertel

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht HRM

Europameister mit klarem Sieg

Spannender Freitag mit je zwei Bestzeiten für Gaubinger, Wagner und Königseder. Am Samstag jedoch konnte Wagner klar dominieren. Königseder gibt Titelverteidigung vorzeitig auf. Der Italiener Laurencich gewinnt ORC

"Man ist nur noch Passagier"

Warum die Safari-Rallye 2026 zur Lotterie wird

Heftige Regenfälle verwandeln die Safari-Rallye in Kenia in eine unberechenbare Schlammschlacht: Selbst erfahrene WRC-Stars erwarten eine der härtesten Ausgaben

WRC Safari-Rallye Kenia: Nach SP6

Ogier bläst zur Jagd auf Solberg

Während Oliver Solberg bei der Safari-Rallye am Freitagmorgen an der Spitze blieb, machte Sebastien Ogier mit einer Aufholjagd wertvolle Zeit gut

WRC Safari-Rallye: Bericht

Erster WRC-Sieg für Takamoto Katsuta

34 Jahre musste Japan auf einen WRC-Sieg warten: Bei der legendären Safari-Rallye in Kenia endet die lange Durststrecke - dank Takamoto Katsuta

Rebenland Rallye: Vorschau Mitropa Cup

Saisoneröffnung des Mitropa Rally Cup

21 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim Saisonauftakt in der Südsteiermark um die Punkte. Die Teilnehmer aus vier Nationen fahren auf 16 Sonderprüfungen mit 166 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.