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Rallye-ÖM: Waldviertel

Volle Attacke

Hermann Neubauer will beim Saisonfinale die 2WD-Wertung gewinnen und damit auch den Titel holen, Bernhard Ettel springt als Co-Pilot ein.

Die Waldviertel Rallye: Traditioneller Schlusspunkt eines langen Rallye-Jahres, das vor allem in der 2WD-Wertung nicht spannender sein könnte.

Während in der Division 1 der Titel längst vergeben ist, wird in der Division 2 noch heftig gekämpft. Suzuki Junior Team Austria Pilot Hermann Neubauer und sein größter Konkurrent Hannes Danzinger liegen vor dem letzten Lauf eng zusammen, wer im nördlichen Niederösterreich die Nase vorne hat, holt somit auch den erstmals ausgeschriebenen Meistertitel der 2WD-Wertung.

Diese prekäre Ausgangslage vereitelt jegliche taktische Überlegung, wie Hermann Neubauer bestätigt: „Es wird uns nicht viel anderes übrig bleiben, als zu gewinnen. Taktisch fahren hat überhaupt keinen Sinn, ganz egal, wer dieses Mal in der 2WD-Klasse noch am Start oder schnell ist. Wir haben in dieser Saison bislang leider ein bisschen Pech gehabt, jetzt sollte sich das Blatt auch einmal wenden. Die Chance auf den Meistertitel ist da und ich will sie nutzen, indem wir vom ersten Meter an Vollgas geben und attackieren. Dann schau’ma, was dabei herauskommt!“

Die Waldviertel Rallye an sich wird auch dieses Jahr vom hohen Schotteranteil (75% am ersten Tag, 50% am zweiten Tag) geprägt, doch das spielt für Hermann Neubauer keine Rolle: „Letztes Jahr bin ich zwar ausgefallen, aber das ist längst vergessen. Noch dazu habe ich viel dazugelernt, vor allem auf Schotter. Wenn man bedenkt, dass mir die Schneebergland Rallye gar nicht liegt, war das dort schon sehr gut. Und im Waldviertel fahre ich viel lieber… Ich werde mich sicher noch einmal steigern können.“

Mehr Sorgen bereitete die Wahl des Beifahrers: „André ist leider beruflich verhindert, somit brauche ich einen Ersatz-Co. Mit Bernhard Ettel habe ich im letzten Moment den denkbar besten Mann gefunden, vor allem, weil ich mit ihm schon gefahren bin. Das war auch der Grund, warum ich jemand anderem im letzten Moment absagen musste. Das tut mir wirklich sehr leid, das ist normal nicht meine Art.“ Teamchef Max Zellhofer weiß, dass auf seinen Schützling eine schwere Aufgabe wartet, er ist aber dennoch zuversichtlich: „Der Hermann hat ein super Auto und er ist sauschnell. Er packt das!“

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