RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Rallye-ÖM: Jänner-Rallye

Foto: Motor Active

Nachdem man zuerst beim Reifen-Poker auf die falschen Karten gesetzt hat, wurde umgerüstet und ausgelotet, wo man steht und wie die Zeitabstände zu den Mitstreitern in der Klassenwertung aussehen.

Auf der folgenden Sonderprüfung kam jedoch das vermeintliche Aus.
Nachdem zuerst der zweite Gang seinen Dienst verweigerte, ließen sich auch die weiteren Gänge nicht mehr einlegen. Der Talbot Sunbeam musste wegen Getriebeschaden abgestellt werden.

Das Glück meinte es jedoch gut mit dem Sittendorfer Stephan Förster und seinem Steyrer Copiloten Peter Medinger. Obwohl der Talbot ein sehr seltenes Fahrzeug ist, konnte innerhalb kürzester Zeit ein Ersatzgetriebe in Freistadt aufgetrieben werden. Nach erfolgtem Tausch konnte die Rallye dank dem Superrallye – Reglement am 2. Tag fortgesetzt werden, aber mit erheblichen Zeitstrafen.

Dieser begann jedoch gleich mit einem Ausflug in den Tiefschnee. Die Situation erschien aussichtslos, dank tatkräftiger Zuschauer konnte das Auto wieder erwarten jedoch innerhalb von nur drei Minuten befreit und die Fahrt fortgesetzt werden.

Nachdem noch kurz ein Schneehaufen zum Bremsen verwendet werden musste, konnte Förster auf den verbleibenden Prüfungen mit einer Klassenbestzeit und weiteren Topzeiten zeigen, was möglich gewesen wäre.

Über das Highlight der Rallye sind sich Fahrer und Beifahrer einig. Die letzte 24 Kilometer lange Aisttal-Sonderprüfung bot mit dichtem Nebel und durchgehend vereister Fahrbahn die schwierigsten Umstände, die beide in ihrer bisherigen Karriere erlebten. Auch hier konnte mit der zweitschnellsten Zeit in der Klasse der historischen Fahrzeuge noch einmal Aufsehen erregt werden.

„Alleine wegen dieser SP hat es sich ausgezahlt, an der Rallye teilzunehmen. So etwas habe ich noch nie erlebt, man hat teilweise keine 50 Meter weit gesehen“, berichtet Förster.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Jänner-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.