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Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Großes Lob für die „Königsprüfung“

Manfred Stohl setzt beim dritten Start des Erdgas-Teams auf den hohen Schotteranteil der Waldviertel-Rallye, am Sozius sitzt wieder Ilka Minor.

Foto: Daniel Fessl

Mit einem guten Gefühl und seinem Erdgas-Team kommt Manfred Stohl zur Waldviertel Rallye 2011. Das Saisonfinale der Rallye-Staatsmeisterschaft am 28. und 29. Oktober im Raum Horn ist heuer wie jedes Jahr eine besondere Herausforderung für die Drift-Spezialisten. Der hohe Schotteranteil macht’s möglich.

Fast 75 Prozent sind es am ersten und 50 Prozent am zweiten Tag. Da schlägt freilich auch das Schotter-Herz eines Manfred Stohl höher. „Die Waldviertel-Rallye ist, egal ob die Meisterschaft bereits entschieden ist oder nicht, immer wieder ein Saisonhöhepunkt.“

Dass er für sich und seinen Erdgas-betriebenen Mitsubishi gute Chancen sieht, liegt in einer Abnormität. „Normalerweise“, erklärt Stohl, „beginnt diese Rallye immer mit hohem Asphaltanteil am ersten Tag und ich bin am zweiten schon zu weit hinten, sodass ich auf Schotter am Samstag nicht mehr ganz nach vorne komme.“

Dieses Mal ist die Geschichte eine andere, weil umgekehrt. „Dadurch, dass heuer der Starttag wesentlich mehr Schotter als Asphalt aufweist, hoffe ich, mich länger im Spitzenfeld aufhalten zu können.“

Und diese Position dann am Samstag womöglich zu verteidigen. Dann, wenn die „Königsprüfung Geisterwerkstatt – Wolfshoferamt“ zwei Mal auf dem Programm steht. „Diese 28 Kilometer lange Sonderprüfung ist absolut finalwürdig“, lobt Stohl die Organisatoren, „obwohl dort der Schotteranteil wiederum nicht so hoch ist, wie ich mir das wünschen würde.“

Zu einem Rücktausch kommt es im Waldviertel im Cockpit des Erdgas-Mitsubishis. Statt Tina-Maria Monego, die zuletzt beim hervorragenden dritten Platz in Admont eingesprungen war, sitzt wieder Stohls WM-erfahrene Stamm-Beifahrerin Ilka Minor im Auto. Und mit dieser hat die Erdgas-Crew im Schneebergland immerhin schon einmal die Luft des Sieges schnuppern dürfen.

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