RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Argentinien

Elf WRC-Teams sind am Start

Kurz vor dem Einbruch des Winters gastiert der WM-Tross in Argentinien – ohne Henning Solberg und Ilka Minor. Dafür mit zum Teil neuen Prüfungen…

Michael Noir Trawniczek

Nur elf Teams nehmen die weite Reise nach Argentinien auf sich, um dort am sechsten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Ilka Minor wird man im Land der Gauchos vergeblich suchen, auch wenn Henning Solberg in der Nennliste aufscheint - der Norweger lässt die Rallye aus, die Österreicherin sitzt stattdessen wieder auf dem heißen Sitz von Manfred Stohl, der im R4-Subaru bei der Castrol-Rallye im vergleichsweise gar nicht fernen Judenburg starten wird.

Im fernen Argentinien sind die „üblichen Verdächtigen“ am Start: Die vier Werkspiloten von Citroen und Ford, Privatier Petter Solberg (der endlich einen Sieg feiern möchte), Mads Östberg und Matthew Wilson in den Stobart Ford, dazu der chancenlose Lokalmatador Federico Villagra im Munchi’s Ford, Peter van Merksteijn und auch Daniel Oliveira im einzigen, privaten Mini John Cooper Works WRC.

Weltmeister und WM-Leader Sébastien Loeb konnte die Rallye bislang fünfmal gewinnen – er muss die Prüfungen am ersten Tag eröffnen und den losen Schotter von der Strecke fegen.

Diesmal jedoch wird es zwischen den Schotterpassagen auch asphaltierte Teile auf den Sonderprüfungen geben. Loeb sagt dazu: „Weil die Asphaltabschnitte in der Mitte einer Prüfung sind, können wir nicht mit der Abstimmung spielen. Wir müssen unseren Fahrstil anpassen, damit wir das Optimum herausholen können. Der entscheidende Faktor wird der Umgang mit den Reifen sein.“

Die Strecken weisen an jedem Tag einen anderen Charakter auf, erklärt Ford-Werkspilot Jari Matti Latvala: „Am Freitag sehr technisch, also eng und verwinkelt. Am Samstag stehen schnelle, geschwungene Kurven im Vordergrund, aber es geht immer wieder auch durch Wasserdurchfahrten und über Sprungkuppen. Der Sonntag hält mit der Ascochinga - Agua de Oro die längste Prüfung der ganzen Saison bereit.“

Die Prüfung ist 48,21 Kilometer lang. Als Powerstage wird jedoch die 3,9 Kilometer kurze SP „Cabalango – Villa Garcia“ absolviert.

Latvala: „Für uns Fahrer bedeutet dies: Wir müssen jeweils einen neuen Rhythmus finden und uns auf die besonderen Bedingungen einstellen.“

Citroen DS3 WRC-Pilot Loeb freut sich auf die Rallye-verrückten Argentinier und möchte seine Erfolgsserie in Argentinien fortsetzen. Mikko Hirvonen und Latvala wollen dies in ihren Ford Fiesta RS WRC verhindern – das Ford-Team strebt den zweiten Saisonsieg an.

Die Rallye, die auch zur PWRC gezählt wird, beginnt bereits am Donnerstag mit einer Superspecial in Carlos Paz, wo auch wieder der Servicepark errichtet wird. Die rund drei Kilometer kurze SP wird um 15.05 Uhr Ortszeit (20.05 Uhr MESZ) gestartet.

Am Freitagmorgen um 9.36 Uhr Ortszeit (14.36 Uhr MESZ) geht es dann richtig los – am Spätnachmittag um 16.52 Uhr Ortszeit (21.52 Uhr MESZ) wird die letzte SP des ersten Tags in Angriff genommen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Argentinien

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Gschwandner

Easy Drivers No Roadrunning Projekt bei der Lavanttal Rallye

ARC-Obmann Georg Gschwandner startet erstmals seit 2019 wieder im Bewerb einer Rallye - den Auftritt im Volvo Kombi nützt er auch für die Bewerbung des Verkehrssicherheitsprojekts "No Roadrunning".

ARC & Motorline Kooperation 2026

ARC & Motorline-Kooperation auch 2026

Auch 2026 wird die Medienkooperation mit Motorline.cc fortgesetzt - wieder ein Plus für die Club & Teampräsenz der Austrian Rallye Challenge

In Erinnerung an Craig Breen

Hyundai fährt Rallye Kroatien im Sonderdesign

Drei Jahre nach dem tödlichen Unfall von Craig Breen erinnert das Hyundai-Werksteam mit einer speziellen Lackierung an seinen verunglückten Stammfahrer

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Tag 2

Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf präsentiert seine besten Bilder vom zweiten Tag der Lavanttal Rallye 2026.

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach SP2

Titelverteidiger hoch motiviert

Der letztjährige Sieger Simon Wagner liegt nach zwei Prüfungen der 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX vorne