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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Baumschlager beruft gegen positive A-Probe

Raimund Baumschlager geht nach einer positiven A-Probe in Berufung. Andi Aigner bestätigt negative Probe. Beppo Harrach wurde nicht informiert.

Michael Noir Trawniczek

Seit Wochenbeginn liegt offenbar das Ergebnis der drei Spritproben vor, welche im Rahmen der ARBÖ-Rallye bei den Autos von Beppo Harrach, Raimund Baumschlager und Andi Aigner gezogen wurden.

Allerdings wurde auf der OSK-Website der Zusatz, wonach das Ergebnis der ARBÖ-Rallye vorbehaltlich der gezogenen Spritproben zu betrachten sei, nicht entfernt. Die OSK möchte dazu jedoch keine Stellungnahme abgeben.

Recherchen von motorline.cc haben nun ergeben, warum das Ergebnis der ARBÖ-Rallye noch immer nicht offiziell sein könnte.

Denn im Gespräch mit Raimund Baumschlager hat dieser erklärt: „In meiner Spritprobe gab es in einem Punkt eine Abweichung – wir legen jedoch Berufung ein und setzen auf die gezogene B-Probe.“

Keine Beanstandung gab es an der Spritprobe des Renault Clio R3 Maxi von Andi Aigner – der Steirer erklärte gegenüber motorline.cc: „Wir sind von der OSK darüber informiert worden, dass unsere Spritprobe okay ist.“

Beppo Harrach hingegen erklärte: „Ich wurde bislang nicht von der OSK in dieser Frage kontaktiert.“ Dem Vernehmen nach dürfte die Spritprobe des Harrach-Mitsubishi dem Reglement entsprochen haben – denn laut Reglement muss der betreffende Teilnehmer informiert werden, wenn eine positive Spritprobe zu beanstanden ist. Liegt keine Beanstandung vor, so muss der Teilnehmer nicht zwingend informiert werden.

Die OSK wollte wie erwähnt keine Stellungnahme zu dem offenbar schwebenden Verfahren abgeben – gab jedoch Auskunft darüber, wie in einem solchen Fall das weitere Prozedere wäre.

Theoretisch kann nach der B-Probe auch die C-Probe überprüft werden, zudem kann ein Teilnehmer auch gegen das Prüfverfahren selbst berufen. Unter Umständen kann die offizielle Bestätigung des Ergebnisses über Monate hinweg ausbleiben…

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