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Rallye-ÖM: ARBÖ-Rallye

Wie wär’s diesmal, Herr Harrach?

Bei der ARBÖ-Rallye könnte Beppo Harrach endgültig „den Sack zumachen“ – 21 Jahre nach dem Sieg seines Vaters Ernst würde die Kulisse im Gesäuse passen.

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Es kommt ja manchmal vor, dass man im Tennis beim Stand von 5:0 und 40:0 einen aufgelegten Überkopf-Volley ins Out schlägt und dann noch den Satz verliert. Nicht aber das Turnier.

Ungefähr so kann man das Schicksal von Beppo Harrach bei der vergangenen Schneebergland-Rallye beschreiben.

Die ARBÖ-Rallye ist für den Mitsubishi-Piloten damit sozusagen der zweite Matchball, wobei ihm, wie zuletzt, schon ein 5. Platz genügt, um seinen Meistertitel fix zu machen. Der Titel wäre 21 Jahre nach dem Sieg seines Vaters Ernst im Gesäuse der passende Abschluss seiner sensationellen Saison.

Raimund Baumschlager, dem ungekrönten König dieser Rallye, ist natürlich bewusst, dass er nach acht Titeln in Serie vor der Ablöse steht. Umso wichtiger ist es ihm, beim vorverlegten Finale seine Haut und die seines Co Thomas Zeltner so teuer wie möglich zu verkaufen.

Der zehnte Sieg in Admont wäre für den neunfachen Staatsmeister jedenfalls ein mehr als würdiger Abgang vom obersten Podest. Seine langjährige Dominanz kann nur noch mit jener von Franz Wittmann in den 70er- und 80er-Jahren verglichen werden.

Platz drei sollte zwischen Mario Saibel und dem Schneebergland-Sieger Manfred Stohl, diesmal mit „Co-Leihgabe“ von Kris Rosenberger, Tina Maria Monego ausgefochten werden - wobei jedermann gespannt sein kann, wie konkurrenzfähig die Erdgas-Technik im Mitsubishi des Ex-Weltmeisters inzwischen auch auf Asphalt-Prüfungen geworden ist.

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