RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Waldviertel

Duell Stohl vs. Baumschlager

Harrach baut seinen Vorsprung aus, dahinter gibt's ein Duell zwischen Stohl und Baumschlager, Neubauer 2WD-Leader.

Halbzeit am zweiten Tag der Waldviertel-Rallye, vier der acht Prüfungen sind absolviert. Die Teams finden sich jetzt im Mittagsservice ein.

An der Spitze ist das Bild noch unverändert. Beppo Harrach führt mit einem Vorsprung von 46,1 Sekunden auf Manfred Stohl.

Der gerät allerdings immer mehr unter Druck von Raimund Baumschlager, der Skoda-Pilot liegt nur noch 5,4 Sekunden hinter dem Erdgas-Piloten. Danach folgen mit Elek, Rongits, Gaßner und Trencsenyi vier ausländische Starter.

Philipp Lietz dominiert die Gruppe H als Gesamt-Achter, Mario Saibel und Lokalmatador Christian Mrlik komplettieren die Top-Ten. Bereits ab Rang 12 sind die 2WD-Piloten zu finden, Hermann Neubauer konnte auf den Asphalt-Prüfungen den Vorsprung auf Hannes Danzinger ausbauen.

Der Ford-Pilot wird am Nachmittag alles daran setzen, die 33,4 Sekunden aufzuholen, ohne einen Fehler seitens Neubauer wird das aber äußerst schwer sein. Eine tadellose Leistung zeigt Michael Kogler als 2WD-Dritter.

Bei den Historischen geht das Porsche-Duell zwischen Kris Rosenberger und Karl Wagner weiter, Rosenberger liegt bei der Mittagsrast 21,8 Sekunden voran.

Vier Prüfungen warten nun noch auf die Piloten, SP 11 wird um 13:35 gestartet.

Stimmen der Piloten nach SP 10

Harrach: „Wir sind relativ entspannt gefahren, haben jetzt einen guten Polster für Nachmittag. Man darf aber keinen Reifenschaden haben. Einige Prüfungen sind extrem rutschig.“

Stohl: „Wie erwartet haben wir am Vormittag Zeit verloren, es ist schwierig die Position zu halten. Die Länge der Nachmittags-Prüfungen sollte mir entgegen kommen. Ich fahre so schnell ich kann, mehr geht nicht.“

Baumschlager: „Alles problemlos, ich bin mit dem Auto sehr zufrieden, werde weiter attackieren und versuchen Manfred zu überholen.“

Saibel: „Es geht ein bisschen besser, bin aber von den Zeiten nicht dort wo ich sein wollte. Normal ist Hermann Gaßner meine Referenz, aber da komm ich nicht mit.“

Danzinger: „Es läuft so weit ganz gut, dass der Vormittag mit hohem Asphalt-Anteil schwierig für uns ist, haben wir erwartet. Am Nachmittag folgen die langen Königsprüfungen.“

Mrlik: „Keine Probleme, die Zeiten passen, interessant wird’s am Nachmittag auf der langen Prüfung.“

Neubauer: „War ganz OK, auf Asphalt Zeit gut gemacht, auf Schotter nichts verloren. Vorsprung nicht groß genug um sich auszuruhen.“

Lietz: Bin sehr zufrieden, Rang acht gesamt, die Zeiten passen. Wollen den Nachmittag so gut meistern wie den Vormittag.“

Wollinger: „Konnte mich weiter steigern, bin jetzt gut drin, haben neues Setup probiert, jetzt geht die Rallye für mich erst richtig los. Die langen Prüfungen sollten mir liegen, ich möchte den Abstand verkürzen.“

Kogler: „Machen so weiter wie wir gestern aufgehört haben. Auf der letzten Prüfung leider ein Dreher, möchte den Anschluss zur 2WD-Spitze nicht verlieren.“

Izdebski: „Es läuft alles gut, bin etwas zerrissen zwischen Waldviertel-Rallye und Meisterschaft.“

Oliver Fischer: „Haben rechts vorne einen Zaun touchiert, das Auto ist leicht beschädigt. Hoffentlich lässt sich das im Service reparieren.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Waldviertel

- special features -

Weitere Artikel:

Zur Saisonhalbzeit werfen wir einen Blick auf die Tabellen der TEC7 ORM. Einen knappen Kampf gibt es nur noch in der TEC7 ORM2…

WRC Rallye Portugal: Nach SP10

Ogier führt nach Fourmaux-Drama

Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

Darunter befinden sich Ex-Europameister Franz Wurz, Herbert Grünsteidl u. Andy Bentza. Weltmeister Stig Blomqvist startet auf jenem Saab 96 V4, mit dem er seinerzeit gefahren ist

Alpenfahrt Revival: Programm

Wochenende: Drittes Alpenfahrt Revival

40 Teilnehmer darunter Ex-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist kämpfen um Sekunden - Melk mit Wachauring steht im Mittelpunkt, Strecke führt über rund 430 Gesamtkilometer

Die Rally Gran Canaria war Ilka Minors 150. WM-Rallye - Johannes Keferböck erfreute seine Copilotin mit gesteigerten Speed-Werten und einer zugleich souveränen Fahrt. Mit dem zweiten Platz im WRC Masters Cup konnte man die Tabellenführung weiter ausbauen.