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Rallye-ÖM: Waldviertel

Erfolgreicher „Rollout“ des Opel Corsa OPC

Willi Stengg höchst persönlich pilotierte im Waldviertel das künftige Cupauto, den Opel Corsa OPC als Vorausauto – der neue Cup stößt auf reges Interesse.

Fotos: GM Corp.

Es waren wirklich die allerersten „Gehversuche“ des Einsatzfahrzeuges der zukünftigen Opel Corsa OPC Rallye Cup Piloten: Die letzten Schrauben wurden erst am Donnerstagvormittag angezogen...

Danach wurde das Auto verladen und ins nördliche Niederösterreich transportiert, wo am Freitagmorgen Willi Stengg höchstpersönlich mit Co-Pilot Jürgen Klinger zum Start des „Shakedown“ der Waldviertel Rallye rollte, um danach die insgesamt 14 Sonderprüfungen als Vorausauto unter die Räder zu nehmen.

Dieser erste Funktionstest, der so genannte „Roll Out“, wurde allerdings nicht per Zufall bei der Traditionsveranstaltung rund um Horn erledigt, wie Stengg erklärt: „Die Waldviertel Rallye ist gemeinsam mit der Schneebergland Rallye sicher die anspruchsvollste und schwierigste Rallye des Jahres – nicht nur für die Fahrer, sondern vor allem für das Material, wie die zahlreichen technischen Ausfälle jedes Jahr beweisen."

"Ein Auto, das hier durchhält, besteht auch auf allen anderen Rallyes“, so der ehemalige Rallyestaatsmeister, der deshalb im Vorfeld alles daran setzte, den Corsa OPC rallyefertig zu bekommen.

„Das ist uns ausgesprochen gut gelungen“, resümierte Willi Stengg nach der Rallye, die er ohne jegliche Probleme absolvieren konnte.

„Auf uns wartet jetzt natürlich Arbeit mit der Feinabstimmung – aber alle Komponenten haben problemlos funktioniert, Motor und Fahrwerk waren beinahe schon perfekt. Jetzt kümmern wir uns noch um Dinge wie eine bessere Getriebeübersetzung, die richtige Sperre und ähnliches."

"Aber wir sind bereits jetzt in der Lage, sehr gute Zeiten in der 2WD-Wertung zu erzielen, das haben unsere internen Messungen gezeigt. Und gefreut haben wir uns vor allem über das riesige Interesse von Aktiven und Fans, die uns im Service regelrecht belagert haben!“

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