
ARC: St. Veit-Kärnten-Rallye | 14.06.2011
Wenn der Vater mit dem Sohne…
Alfred Kramer will am Wochenende Patrick Winter bezwingen – Sohnemann Stefan Kramer gibt sein Debüt auf einem VW Polo GTI von Wurmbrand.
Foto: Kramer
Die 5.Auflage der Jacques Le Mans-Rallye, die heuer erstmals die Herzogstadt Sankt Veit an der Glan als Zentrum hat, stellt für das Rallye Team Kramer das Saisonhighlight dar.
Einerseits gilt es für Alfred Kramer und Siegmund Sappl, den Gesamtsieg aus dem Vorjahr zu verteidigen und andererseits gibt mit Stefan Kramer, Alfreds älterem Sohn, erstmals die zweite Generation kräftig Gas.
Kramer junior wird einen VW Polo GTI vom Team Wurmbrand Racing pilotieren, als Co-Pilot fungiert Michael Uschan. Das Duo nutzte den Shakedown, um sich auf die Premierenrallye einzuschießen.
Beim Shakedown in Meiselding wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und die Neuerungen am Bioethanol-betriebenen Mitsubishi Lancer Evo 6.5, der seit Jahren für Siege und Spitzenplätze garantiert, ausprobiert, und so kann die Heimrallye kommen.
„Ich möchte mich auf diesem Wege bei den Leuten von der FF Meiselding sowie Albert Buchner, der als jahrelanger Freund und Fan die Organisation des Testtages übernommen hat, und den vielen anderen Helfern aufs Herzlichste für die perfekte Durchführung dieses Tests und ihre exzellente Mitarbeit bedanken“, spricht Alfred Kramer der Mannschaft ein großes Lob aus.
Der Familie Lasonig, auf deren Hof der Tag bei einer köstlichen Jause ausklang, gebührt ein großes Dankeschön für die Gastfreundschaft.
Patrick Winter, Sieger aus dem Jahre 2009, gilt laut Kramer als Hauptkonkurrent um den Gesamtsieg auf den Sonderprüfungen rund um Sankt Veit.
Das Auto ist jetzt in noch besserem Zustand als in den Vorjahren, vom Reifenmaterial über die Bremsen bis hin zum Motor, der vom schwedischen Tuner nochmals verbessert wurde - das Gesamtpaket stimmt:„Daher sollte es heuer erneut mit dem Gesamtsieg klappen und so die Revanche an Patrick Winter gelingen“, gibt sich Alfred Kramer optimistisch. Viele Sonderprüfungen sind heuer neu im Programm, auch das sollte dem „Highlander“ entgegenkommen.