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ARC: St. Veit-Kärnten-Rallye

Leider doch kein Start in St. Veit

Andreas Aigner muss seinen Antritt bei der St. Veit Kärnten-Rallye am 18. Juni schweren Herzens absagen – sein Auto wird nicht fertig.

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Eine Berg- und Talfahrt auf emotionaler Ebene durchlebt zurzeit Andreas Aigner. Hatte er sich noch vor drei Tagen über seinen Start bei der Jacques Lemans St. Veit Kärnten Rallye am 18. Juni gefreut, muss er nun dem Veranstalter enttäuscht seine Absage mitteilen.

„Leider wird das Auto nicht rechtzeitig fertig“, sagt der PWRC-Weltmeister über die überraschende Entwicklung. Eddy Schlager, Teamchef von Schlager Rally Sport, der Aigner den Renault Clio R3 zur Verfügung gestellt hätte, erklärt: „Oberste Priorität hat für uns Andreas‘ Einsatz bei der Marburg-Rallye Anfang Juli. Um das Auto, mit dem er in Judenburg so toll unterwegs war, dafür zu schonen, wollten wir für St. Veit einen Ersatz-Renault Clio eines anderen tschechischen Teams anmieten."

"Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit war es nicht möglich, die-sen auf einen konkurrenzfähigen Stand zu bringen. Was einen Start bei der Jacques Lemans unmöglich macht. Der Einsatz in St. Veit war als Funktionstest für die Mar-burg-Rallye gedacht, was nur mit einem identen Auto Sinn gemacht hätte. Wehmütig bitten wir für diese kurzfristige Absage um Verständnis.“

Andreas Aigner muss diese Tatsache traurig zur Kenntnis nehmen. „Ich kann mich nur bei allen unseren Fans entschuldigen, denen wir mit unserer Zusage den Mund wässrig gemacht haben und nun leider doch nicht am Start stehen. Ich bin mir sicher, dass Charaktere wie Alfred Kramer oder Patrick Winter in Kärnten für jene gute Show sorgen werden, die eigentlich ich bieten wollte. Bedanken möchte ich mich bei Eddy Schlager, der mit irrem Einsatz dahinter war, um eine Teilnahme in St. Veit zu ermöglichen. Doch nun haben wir schweren Herzens entscheiden müssen, doch nicht zu fahren.“

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