RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: St. Veit-Kärnten-Rallye

Start in St. Veit als Marburg-Test

Andreas Aigner fährt am 18. Juni mit Co-Pilotin Daniela Ertl bei der St. Veit-Kärnten-Rallye und verspricht eine tolle Show im Renault Clio.

Das ging ja schnell – aber Schnelligkeit ist eben das Metier, in dem sich Andreas Aigner am wohlsten fühlt. Nur 20 Tage nach dem letzten Auftritt in der nationalen Rallye-Szene, der eigentlich als einmaliger geplant war, sitzt der steirische PWRC-Weltmeister des Jahres 2008 schon wieder im Cockpit. Er bestreitet die St. Veit-Kärnten-Rallye, die am Samstag, dem 18. Juni, stattfindet.

Die Art und Weise, wie Aigner bei der Castrol-Rallye in Judenburg die 2-WD-Klasse aufgemischt hat, hinterließ beeindruckende Spuren im Lager des Teams Schlager Rally Sport. Das tschechische Team hatte ihm den Renault Clio R3 zur Verfügung gestellt, mit dem er dann den Zweitplatzierten im Fronttriebler-Bewerb, Hermann Neubauer, um unglaubliche 3,11 Minuten distanzieren und den hervorragenden siebenten Platz in der Gesamtwertung belegen konnte.

Auch in St. Veit wird Aigner mit seiner Co-Pilotin Daniela Ertl in einem Renault Clio aus dem Hause Eddy Schlager sitzen. Dem Abstecher von der Österreichischen Rallyemeisterschaft in die kleinere Austrian Rally Challenge sieht der 26jährige Motorsport-Profi voller Tatendrang entgegen: "Mein allererster Auftritt in einem zweiradgetriebenen Rallye-Auto hat in Judenburg dermaßen Spaß gemacht, dass ich das so schnell wie möglich wieder erleben wollte. Dass dies nun schon in eineinhalb Wochen der Fall sein wird, dafür muss ich mich bei allen bedanken, die mir das ermöglicht haben."

Die Prüfungen rund um St. Veit, der ehemaligen Castrol-Rallye, kennt er lediglich als Zuschauer, gefahren ist Aigner dort noch nie. "Ich weiß nur, dass zwei komplett Asphalt sind, eine über 30 Prozent und eine über 40 Prozent Schotteranteil verfügt." Dass die Allrad-Mitsubishis von Vorjahrssieger und Lokalmatador Alfred Kramer oder Patrick Winter in Kärnten den Ton angeben werden, ist Aigner klar: "Aber ich werde versuchen, denen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Im Vordergrund steht zwar ganz klar, neue Erkenntnisse für meinen Start beim nächsten Lauf zur Österreichischen Staatsmeisterschaft, der Marburg-Rallye, zu finden, aber auf eine tolle Show Marke Andreas Aigner dürfen sich die Fans schon heute freuen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: St. Veit-Kärnten-Rallye

Weitere Artikel:

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.