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ERC: Sibiu-Rallye 2013

Hitzeschlacht in Rumänien

Die Piloten der ERC werden bei der Sibiu-Rallye an ihre Grenzen geführt. Temperaturen um 35 Grad und große Steine auf den Prüfungen verlangen ihnen alles ab.

Michael Hintermayer

Die ersten beiden Sonderprüfungen waren für die Starter der Sibiu-Rallye ein echter Belastungstest. Temperaturen um 35 Grad brachten Mensch und Maschine an ihre Grenzen. Vor allem die Zweite, 28 Kilometer lange Prüfung brachte die Fahrer an die physischen Grenzen.

Auf der ersten Sonderprüfung konnte der Rallye-Haudegen Francoise Delecour (Peugeot 207 S2000) seine Klasse ausspielen und gewann diese nur einen Wimpernschlag (0,2 Sekunden) vor Jan Kopecky im Skoda Fabia S2000. Dahinter reihte sich wie erwartet Bryan Bouffier mit einem Rückstand von 2,8 Sekunden ein. Durch das Fehlen der restlichen Topstars der Rallye-Europameisterschaft folgen hinter den Top-Drei nur weniger bekannte, rumänische Piloten.

Auf der zweiten Prüfung drehte Bouffier den Spieß um . Er konnte Delecour und Kopecky deklassieren und setzte sich an die Spitze der Gesamtwertung, doch wiederum nur 0,1 Sekunden vor Delecour und 10,9 Sekunden vor Jan Kopecky, der mit Problemen an der Lenkung seines Skoda Fabia zu kämpfen hatte. Die Prüfungen sind sehr anspruchsvoll, gespickt mit spitzen Steinen und enorm rutschig, beklagten alle Fahrer gegenüber Rallyradio.

Toshihiro Arai, der die Rallye in einem vom Stohl-Racing eingesetzten Subaru die Rallye bestreitet, liegt nach der zweiten Sonderprüfung an der sechsten Position im Gesamtklassement, im Production Cup belegt er derzeit an der ausgezeichneten dritten Position hinter den beiden Rumänen Valentin Porcisteanu und Edwin Keleti.

Der vom Wurmbrand Racing eingesetzte Citroen DS3 R3T mit Sebastian Barbu am Steuer führte nach der ersten Prüfung die ERC 2WD-Wertung klar an, er hat die zweite Prüfung allerdings noch nicht passiert.

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