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WRC: Australien-Rallye

„Kann meine Pechsträhne nicht beenden“

Mikko Hirvonen verlor auf der Powerstage durch einen Reifenschaden den zweiten Platz, gepusht habe er nicht. Der Vizemeister sei nun schwierig…

Citroen-Pilot Mikko Hirvonen beendete die Rallye Australien hinter Sebastien Ogier (Volkswagen) und Thierry Neuville (M-Sport-Ford) auf Platz drei. Es war ein bitterer dritter Platz für den Finnen, lag er doch vor der abschließenden Power-Stage noch auf Rang zwei.

Ein Reifenschaden hinten links kostete ihn aber den schon sicher geglaubten zweiten Platz. Neuville staubte ab und festigte damit seinen zweiten WM-Rang. Hirvonen geht hinter Jari-Matti Latvala (Volkswagen) als Gesamtvierter in die letzten drei Rallyes des Jahres.

Nachdem er auf der australischen Samstagsetappe beinahe abgeflogen wäre, ließ es Hirvonen am Schlusstag etwas ruhiger angehen. Mit dieser Taktik schien er einem sicheren zweiten Platz entgegen zu fahren. Doch dann der Reifenschaden kurz vor Schluss.

"Es ist einfach unglaublich. Ich ging überhaupt kein Risiko ein, denn die Bonuspunkte auf der Power-Stage zählen ohnehin nicht für die Herstellerwertung. Ich fuhr in der Mitte der Straße und habe keine Ahnung, wo ich mir den Reifenschaden eingefangen habe", rätselt Hirvonen.

"Es war ungewöhnlich, denn der Reifen flog mir in Geradeausfahrt um die Ohren. Es ist enttäuschend, denn bis dahin war es ein richtig gutes Wochenende und ich lag sicher auf Platz zwei. Solche Dinge passieren, aber in diesem Jahr passieren sie für meinen Geschmack doch ein bisschen zu oft. Offensichtlich kann ich meine Pechsträhne einfach nicht beenden", so der Citroen-Pilot sichtlich enttäuscht.

In der WRC-Gesamtwertung trennen Hirvonen auf Platz vier nun sieben Punkte vom Drittplatzierten Latvala und bereits 26 Punkte vom Zweitplatzierten Neuville. Glaubt der Citroen-Pilot noch an eine Chance auf den Vizetitel? "Wir werden sehen. Noch habe ich die Chance, aber es wird schwierig."

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