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ORM: Schneebergland-Rallye

Kommt noch ein Grande Finale?

Der Vorsprung von Raimund Baumschlager auf Beppo Harrach wurde auf 22,9 Sekunden reduziert. Michael Böhm verliert 2WD-Führung an Peter Ebner.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Der Vorsprung von Raimund Baumschlager hat sich im ersten Durchgang nach dem Mittagsservice, auf den berühmten Schotterprüfungen der Schneebergland-Rallye, beinahe halbiert – so kam es dazu:

Auf der rund acht Kilometer langen SP 8 „Haraseben“ ging es Baumschlager eher gemächlich an - schließlich galt es, rund 40 Sekunden Vorsprung zu verwalten. Mit einer Bestzeit vor Gerwald Grössing konnte Harrach dem Skoda-Piloten jedoch gleich einmal zehn Sekunden abknöpfen.

Auf dem 23,7 km langen „Rundkurs Biegelhof“, der aus zwei Runden besteht, hätten eigentlich nur die Prioritätsfahrer eröffnen sollen, sodass die Spitzenfahrer nicht auf langsamere Piloten auflaufen. Dennoch passierte es jedoch, dass Baumschlager auf Robert Zitta auflief. Entsprechend wütend gab sich der Rosenauer, der auf dem Rundkurs weitere 11,3 Sekunden auf Bestzeithalter Harrach einbüßte.

Auf der zweiten „Haraseben“-SP konnte Baumschlager mit einer Bestzeit wieder 4,2 Sekunden auf seinen Vorsprung hinzuaddieren – allerdings verriet Harrach, dass es an seinem Evo IX R4 ein Problem mit der Lenkung gab, welches jedoch im Service vor den letzten vier Prüfungen repariert werden kann.

Baumschlager führt nun 22,9 Sekunden vor Harrach, Gerwald Grössing liegt auf einem einsamen dritten Platz, gefolgt von Kris Rosenberger im VW Polo S2000, dem Ungarn Sandor Olle im Ford Fiesta S2000 und Walter Mayer im Subaru auf den Plätzen vier bis sechs.

Michael Böhm, der bislang als Gesamt-Fünfter überlegen in der 2WD geführt hatte, fuhr nach einer „Biegelhof“-Runde raus aus der Prüfung, weil es an seinem Suzuki ein Problem gab – so erhält Böhm die maximale Strafzeit und kommt für den 2WD-Sieg nicht mehr in Frage.

Die Führung in der Zweiradwertung erbt Peter Ebner im Jaga-Citroen, der auf Gesamtrang sieben liegt. Die weiteren Top 10-Plätze belegen der Ungar Attila Rongits im Evo IX RS, Markus Rempelsberger im Evo VI und Robert Zitta im Subaru Impreza. Ausgefallen ist bereits Daniel Wollinger im Opel Corsa Cup-Boliden.

Ab 18.07 Uhr werden weitere vier Sonderprüfungen absolviert, die jedoch insgesamt nur noch 22 Wertungskilometer beinhalten. Allerdings sind auch zwei Rundkurse vertreten…

Die besten Bilder der Schneebergland-Rallye finden Sie über das Menü rechts oben unter "Die besten Bilder".

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