RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Russische "Sondermission" für Minor

Vor den Toren Moskaus gilt es einen außergewöhnlichen Auftrag umzusetzen: Ilka Minor navigiert für den deutschen Journalisten Reiner Kuhn.

Fotos: minor.at, Reiner Kuhn privat

Am kommenden Wochenende steht für Ilka Minor ein außergewöhnlicher Einsatz auf dem Programm: Auf Einladung von ALM Rally wird der deutsche Rallye-Journalist Reiner Kuhn an einem Lauf zum russischen Polo-Rallye-Cup teilnehmen, der mit baugleichen R2-Boliden von VW gefahren wird.

Ilka Minor wird den Journalisten auf dieser schnellen Schotter-Rallye vor den Toren Moskaus als Co-Pilotin begleiten. Evgeny Novikov, ihr Stammpilot in der Rallye-WM, wird ausnahmsweise ebenfalls auf den Sozius wechseln – als Co-Pilot von ALM-Rally-Eigner Mikhail Lepekhov, der ebenfalls einen Polo pilotieren wird.

Der bekannte Rallye-Journalisten Reiner Kuhn ist für die Zeitschrift Motorsport aktuell mit dem WM-Zirkus auf Welttournee, in seiner langjährigen Karriere durfte Kuhn bereits verschiedene Rallye-Boliden testen. Zuletzt kletterte er in das Cockpit des neuen Ford Fiesta R5.

Kuhn fiebert dem Wochenende bereits entgegen: "Ich freue riesig. Es ist mir eine Ehre, dass mich WM-Pilot Evgeny Novikov und ALM- Rally-Eigner Mikhail Lepekhov zu einem Lauf im russischen DMACK Polo Cup eingeladen haben. Und eine noch größere Ehre ist es für mich, dass sich Ilka neben mich setzt, und sie mich durch dieses Abenteuer navigiert."

Ilka Minor lacht: "Auch für mich ist es ein Abenteuer, etwas Ungewöhnliches. Ich glaube, meine Hauptaufgabe wird es sein, dass ich Reiner ein bisschen einbremse, sollte ihn der Ehrgeiz allzu sehr packen – denn diese Rallye ist recht schnell, die Sonderprüfungen sind ähnlich wie jene bei der Finnland-Rallye, die ja nur zehn Tage nach dem Event in Russland auf dem Programm steht."

Reiner Kuhn ist sich im Klaren darüber, dass es am kommenden Wochenende nichts zu beweisen gibt: "Zwar darf ich die verschiedensten Autos testen und hab auch etwas Rallye-Erfahrung, Wettbewerbe sind dennoch selten. Und mit einem Auto auf einem Testgelände rumzufahren ist etwas ganz anderes als eine richtige Rallye zu bestreiten, zumal ich auf Schotter noch recht wenig Rallyekilometer abspulen konnte."

Auch wenn bei der bevorstehenden Rostov-Rallye der Spaß im Vordergrund steht, bereitet sich Minor gewissenhaft auf die Veranstaltung vor: "Mein Ziel ist es, Reiner sicher und professionell durch diese Rallye zu navigieren. Er soll die Fahrt genießen – und dann werde auch ich meinen Spaß daran haben. Die Platzierung ist hier wirklich zweitrangig."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu