RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye: News

Der Boss zeigt sich zufrieden

Der M-Sport-Boss Malcolm Wilson zeigt sich von Robert Kubicas Leistung bei der Jännerrallye und seinen Bemühungen begeistert.

Robert Kubica steht vor der nächsten Stufe seiner Rallye-Karriere: In diesem Jahr wird der ehemalige Formel-1-Pilot alle 13 WRC-Läufe bestreiten und dabei einen Ford Fiesta RS WRC von M-Sport steuern. Nachdem Kubica in der vergangenen Saison mit Citroen zusammengearbeitet hat, sieht er sich nun mit einem neuen Umfeld konfrontiert. Die ersten Wochen bei M-Sport sind gut verlaufen. Sportlich war der Gaststart bei der Jännerrallye in Österreich ein voller Erfolg. Auch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

M-Sport-Boss Malcolm Wilson ist von Kubicas Bemühungen und Detailverliebtheit fasziniert: "Was mich wirklich geschockt hat, ist seine Hingabe und sein Einsatz", sagt Wilson bei der Autosport-Show in Birmingham. "Zum Beispiel war er letztens bis um elf Uhr Abends bei uns im Workshop und arbeitete mit den Ingenieuren an der Handbremse und am Schaltmechanismus, weil er beim rechten Arm noch Einschränkungen hat." Im Auto ist das körperliche Handicap nicht zu sehen, wie Kubica in Österreich eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Alleine auf der letzten Prüfung fing der einfache Grand-Prix-Sieger brenzlige Momente mit Leichtigkeit ab und war trotzdem schneller als alle anderen Fahrer. In den kommenden Monaten muss Kubica auf WRC-Niveau weitere Erfahrungen sammeln und sich beweisen. Wilson glaubt an das Talent: "Wenn man sich seine Performance vom vergangenen Wochenende ansieht, dann war sie insgesamt sehr, sehr stark. Das Beste hob er sich für den Schluss auf. Er nutzte seine begrenzte Erfahrung für eine fantastische Reifenwahl."

Kubica entschied sich für die letzte Prüfung der Jännerrallye für eine Kombination aus Winter- und Spike-Reifen. Außerdem montierte er die Reifen diagonal. Das brachte ihm schließlich den Sieg. Mit gewachsener Erfahrung traut Wilson seinem populären Fahrer einige Überraschungen zu. "Niemand kam bisher mit einem RRC-Auto so nahe an die WRC-Zeiten heran. In der zweiten Saisonhälfte, wenn auch einige Asphalt-Läufe gefahren werden, die er schon kennt, wird er richtig stark sein."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Peter Klein Kolumne

Stärke kommt nach Tränen

Unser Kolumnist, der langjährige ORF-Sportreporter Peter Klein berichtet von seinem ersten Besuch bei Marcel Neulinger - am Ende steht ein Zitat voller Hoffnung….

Mühlstein Rallye: Bericht AARC

AARC: Ausfallsorgie bei Mühlstein Rallye!

AART-4WD: Ausfall des Favoriten und Führenden der Zwischenwertung! AARC-2WD: Doppelsieg für Tschechien – Ausfallorgie der heimischen Eliten.

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau

High Noon im Wechselland

Hermann Neubauer und Michael Lengauer arbeiten bei der ORM Land der 1000 Hügel Rallye nächste Woche in Krumbach an Simon Wagners Sturz vom österreichischen Rallye-Thron / Titel-Duell auch in der TEC7 ORM 2

Ogier kehrt nach Finnland-Crash zurück

"Bin bereit für Paraguay"

Sebastien Ogier hat sich von seinem schweren Unfall in Finnland erholt und bestätigt seinen Start bei der Rallye Paraguay: Kampf um Herstellertitel für ihn im Fokus

ARC, OBM Rallye: Vorschau Baumschlager

Baumschlager wieder in ORM und ARC am Start

Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager und Thomas Zeltner zünden wieder ihren Skoda Fabia RS Rally2 und starten sowohl in der ORM als auch in der Austrian Rallye Trophy - dort als klare Top-Favoriten.

ERC/CZ, Barum Rallye: Bericht

Mühlstein-Sieger gewinnt Barum-Klassiker

Adam Brezik feiert Premierensieg bei der Barum-Rallye. Wagner auf Platz 8 (P4 in CZ). ERC3: Stengg auf P4. ERC4/JuniorERC: Opel Junior-Doppelsieg mit Heindrichs und Schulz, Pröglhöf auf P6.