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Rallye: News

Der Boss zeigt sich zufrieden

Der M-Sport-Boss Malcolm Wilson zeigt sich von Robert Kubicas Leistung bei der Jännerrallye und seinen Bemühungen begeistert.

Robert Kubica steht vor der nächsten Stufe seiner Rallye-Karriere: In diesem Jahr wird der ehemalige Formel-1-Pilot alle 13 WRC-Läufe bestreiten und dabei einen Ford Fiesta RS WRC von M-Sport steuern. Nachdem Kubica in der vergangenen Saison mit Citroen zusammengearbeitet hat, sieht er sich nun mit einem neuen Umfeld konfrontiert. Die ersten Wochen bei M-Sport sind gut verlaufen. Sportlich war der Gaststart bei der Jännerrallye in Österreich ein voller Erfolg. Auch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

M-Sport-Boss Malcolm Wilson ist von Kubicas Bemühungen und Detailverliebtheit fasziniert: "Was mich wirklich geschockt hat, ist seine Hingabe und sein Einsatz", sagt Wilson bei der Autosport-Show in Birmingham. "Zum Beispiel war er letztens bis um elf Uhr Abends bei uns im Workshop und arbeitete mit den Ingenieuren an der Handbremse und am Schaltmechanismus, weil er beim rechten Arm noch Einschränkungen hat." Im Auto ist das körperliche Handicap nicht zu sehen, wie Kubica in Österreich eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Alleine auf der letzten Prüfung fing der einfache Grand-Prix-Sieger brenzlige Momente mit Leichtigkeit ab und war trotzdem schneller als alle anderen Fahrer. In den kommenden Monaten muss Kubica auf WRC-Niveau weitere Erfahrungen sammeln und sich beweisen. Wilson glaubt an das Talent: "Wenn man sich seine Performance vom vergangenen Wochenende ansieht, dann war sie insgesamt sehr, sehr stark. Das Beste hob er sich für den Schluss auf. Er nutzte seine begrenzte Erfahrung für eine fantastische Reifenwahl."

Kubica entschied sich für die letzte Prüfung der Jännerrallye für eine Kombination aus Winter- und Spike-Reifen. Außerdem montierte er die Reifen diagonal. Das brachte ihm schließlich den Sieg. Mit gewachsener Erfahrung traut Wilson seinem populären Fahrer einige Überraschungen zu. "Niemand kam bisher mit einem RRC-Auto so nahe an die WRC-Zeiten heran. In der zweiten Saisonhälfte, wenn auch einige Asphalt-Läufe gefahren werden, die er schon kennt, wird er richtig stark sein."

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