RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Trotz Belagmix ein Klassiker?

Die Akropolis-Rallye wird in diesem Jahr zur Hälfte auf Asphalt ausgetragen; die Veranstalter versuchen ihre Kritiker zu beruhigen.

Die "Akropolis" ist eine der berühmtesten Rallyes der Welt. Und womit verbindet man die prestigeträchtige Veranstaltung in Griechenland? Mit harten und staubigen Schotterstraßen, die Autos und Fahrer bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit testen. Doch in diesem Jahr ist einiges anders. Die Rallye ist aus dem WM-Kalender geflogen und ist nun Teil der Europameisterschaft, im Vergleich zur WRC wird nur noch an zwei Tagen gefahren, und die Gesamtlänge der Prüfungen wurde auf 239 Kilometer reduziert.

Es gibt aber noch eine weitere Neuheit: Die erste Etappe findet komplett auf Asphalt statt, erst der zweite Tag wird über den bekannten Schotter führen. Die Ausnahme bildet eine kurze Superspecial in Korinthos. Manche mögen die Asphaltprüfungen kritisch hinterfragen, da sie nicht der traditionellen Akropolis-Rallye entsprechen, doch der Grund dafür ist der Termin: Griechenland wird diesmal schon Ende März besucht.

Sollte es zu dieser Jahreszeit in den Bergen regnen oder sogar schneien, könnten die traditionellen Streckenabschnitte nicht befahrbar sein. Um dieser Problematik aus dem Weg zu gehen, wurden die Asphaltprüfungen ins Programm aufgenommen. Die Veranstalter glauben aber nicht, dass diese dem Spektakel abträglich sein werden.

"Wir sind uns sicher, dass die drei Asphaltprüfungen im Nordosten der Peloponnes auch die größten Kritiker zufriedenstellen werden. Die Teilnehmer können durch einige der schönsten Landschaften unseres Landes fahren", heißt es in einer Aussendung der Veranstalter. "Die Kurven, die Schwierigkeit und die Straßenbeläge variieren auf diesen Prüfungen."

Es ist nicht das erste Mal, dass in Griechenland auf Asphalt gefahren wird: Die ELPA-Rallye, die selbst jahrelang Teil der Europameisterschaft gewesen ist, wurde auf einer Mischung aus Schotter und Asphalt ausgetragen. Auch die "Akropolis" war in den Rallye-WM-Jahren bereits auf Asphalt unterwegs, wenn auch nur bei einer Superspecial im Athener Olympiastadion in den Jahren 2005 und 2006.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Akropolis-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl