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Große Herausforderung für Atkinson

Chris Atkinson darf seine Heimrallye für Hyundai fahren, doch die Veranstaltung in New South Wales ist für den Lokalmatador Neuland.

Chris Atkinson fiebert der Australien-Rallye Mitte September entgegen. Der ehemalige Subaru-Werksfahrer darf in diesem Jahr gelegentlich im Hyundai i20 WRC Platz nehmen, allerdings durfte der Aussie bisher nur die Mexiko-Rallye bestreiten. Noch hat der südkoreanische Hersteller sein Fahreraufgebot für das Saisonfinale in Wales nicht bestätigt, somit könnte die Australien-Rallye in dieser Saison Atkinsons zweite und letzte Chance werden.

Als Lokalmatador wird der 34jährige in Australien im Mittelpunkt der Fans stehen. Allerdings genießt er abgesehen davon keinen wirklichen Heimvorteil. "Es ist alles neu, denn ich bin die Rallye in dieser Region noch nie gefahren", spricht Atkinson bei wrc.com den Austragungsort in New South Wales an. "Ich sollte aber ein Verständnis für das Terrain haben, und schneller Schotterbelag liegt mir. Dass ich die australischen Straßen gut kenne, sollte mir in die Karten spielen. Ich muss nur einen guten Aufschrieb erstellen und diesem dann folgen."

Andererseits muss sich Atkinson erst wieder an den i20 WRC gewöhnen. Seit der Mexiko-Rallye im März ist er keinen einzigen Kilometer mit dem Auto gefahren. "Es ist zwar eine Pause zwischen den Rallyes, aber das hat mich schon früher nicht gestoppt", verweist der Australier auf seine zahlreichen Gaststarts in der Vergangenheit. "Ich bin die neueste Version des Autos noch nicht gefahren und weiß nicht, wie die Bedingungen sein werden. Ich möchte aber in die Punkten fahren. Man weiß auch nie, was passieren wird." In Mexiko kam Atkinson als Siebenter ins Ziel.

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