RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Große Herausforderung für Atkinson

Chris Atkinson darf seine Heimrallye für Hyundai fahren, doch die Veranstaltung in New South Wales ist für den Lokalmatador Neuland.

Chris Atkinson fiebert der Australien-Rallye Mitte September entgegen. Der ehemalige Subaru-Werksfahrer darf in diesem Jahr gelegentlich im Hyundai i20 WRC Platz nehmen, allerdings durfte der Aussie bisher nur die Mexiko-Rallye bestreiten. Noch hat der südkoreanische Hersteller sein Fahreraufgebot für das Saisonfinale in Wales nicht bestätigt, somit könnte die Australien-Rallye in dieser Saison Atkinsons zweite und letzte Chance werden.

Als Lokalmatador wird der 34jährige in Australien im Mittelpunkt der Fans stehen. Allerdings genießt er abgesehen davon keinen wirklichen Heimvorteil. "Es ist alles neu, denn ich bin die Rallye in dieser Region noch nie gefahren", spricht Atkinson bei wrc.com den Austragungsort in New South Wales an. "Ich sollte aber ein Verständnis für das Terrain haben, und schneller Schotterbelag liegt mir. Dass ich die australischen Straßen gut kenne, sollte mir in die Karten spielen. Ich muss nur einen guten Aufschrieb erstellen und diesem dann folgen."

Andererseits muss sich Atkinson erst wieder an den i20 WRC gewöhnen. Seit der Mexiko-Rallye im März ist er keinen einzigen Kilometer mit dem Auto gefahren. "Es ist zwar eine Pause zwischen den Rallyes, aber das hat mich schon früher nicht gestoppt", verweist der Australier auf seine zahlreichen Gaststarts in der Vergangenheit. "Ich bin die neueste Version des Autos noch nicht gefahren und weiß nicht, wie die Bedingungen sein werden. Ich möchte aber in die Punkten fahren. Man weiß auch nie, was passieren wird." In Mexiko kam Atkinson als Siebenter ins Ziel.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Australien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

Bergrallye-Cup: Saisonvorschau

Junge Generation entdeckt die Bergrallye neu

Der steirische Bergrallye-Cup ist aus der heimischen Motorsport-Szene nicht wegzudenken. Seit weit über 40 Jahren werden die kurzen Bergrennstrecken in Angriff genommen und das Interesse reißt nicht ab...

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach SP 11

Titelverteidiger im Angriffsmodus

Simon Wagner holte frühmorgens auf, doch der Spitzenreiter der Rebenland Rallye, Michael Lengauer, schlug wieder zurück / Entscheidung um den Sieg fällt bei den Königsprüfungen am Nachmittag / Sekundenkrimi auch um Platz drei

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 2 (SP10)

Solberg rettet knappe Führung

Oliver Solberg führt die Safari-Rallye nach dem Freitag an, doch Sebastien Ogier kämpft sich bis auf eine Sekunde herarn - Toyota weiter in eigener Liga