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ORM: Rallye Weiz

Ein möglicher Titel-Coup & eine verfeinerte App

Die von Professor Alois Ferscha entwickelte App der Rallye Weiz wurde verfeinert – vielleicht zeigt sie am Wochenende den neuen Staatsmeister an…

Fotos:Harald Ilmmer, RC Steiermark

Zum dritten Mal präsentiert sich Weiz am kommenden Wochenende als Schauplatz eines österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaftslaufs. Sowohl am Freitag, dem 8. August, als auch am Samstag, dem 9. August, warten im Rahmen der Rallye Weiz 2014 jeweils acht höchst anspruchsvolle Asphaltprüfungen auf die insgesamt 74 Teams, die letztendlich ihre Teilnahme daran bekundet haben. Schon fast ein Copyright kann Raimund Baumschlager für sich beanspruchen, wenn es um die Ausgangslage in der Division I geht.

So wie in den letzten zwei Jahren kann der oberösterreichische Dauer-Staatsmeister auch heuer den Titel in der Oststeiermark fixieren. Und ehrlicherweise zweifelt auch keiner wirklich daran, dass Baumschlager diesen Coup auch wieder umsetzt.

„Wir brauchen am Ende um vier Punkte mehr als der Meisterschaftszweite Mario Saibel“, verrät Baumschlagers Beifahrer Thomas Zeltner das Ergebnis des meisterlichen Rechenspiels um die insgesamt 12. Trophäe für seinen Piloten.

Und scherzhaft: „Eigentlich könnte es genügen, wenn wir nur die Powerstage fahren.“ Bei der erwähnten letzten Sonderprüfung gibt es bekanntlich drei Zusatzpunkte für den schnellsten Fahrer. Die besonders im Raum Weiz rallye-begeisterten Zuschauer kommen selbstverständlich in den vollen Genuss der Titeljagd zwischen den Skoda-S2000-Piloten.

Die Teilnahme an nur einer Sonderprüfung ist nämlich nicht erlaubt. Nicht unmöglich ist aber auch, dass am Ende ein Ford-Fiesta-S2000-Pilot von der Spitze lacht. Der Salzburger Hermann Neubauer brennt auf seinen eigentlich schon verdienten ersten ÖM-Sieg genauso wie der Niederösterreicher Gerwald Grössing auf seinen zweiten.

Verfolgt werden können die Akteure bei der Rallye Weiz auch dann, wenn sie nicht sichtbar sind. Dank der Weiz App, die sich jeder Interessierte seit 1. August über die Internet-Adresse www.pervasive.jku.at/weiz oder direkt von Google Play auf sein Smartphone laden kann.

Die Weiz App 2014 ist eine Weiterentwicklung der letztjährigen Ausgabe, welche ja bereits großen Anklang gefunden hat. Das Linzer Institut für Pervasive Computing unter Vorstand Univ. Prof. Alois Ferscha hat – zum Nulltarif – noch mehr Information darin verpackt. Alles über die Organisation, News Feed, Liveticker, Zeitplan, Streckenplan, Starterliste, Ergebnisdienste, Abruf von Fahrerprofilen, GPS Fahrzeugverfolgung, aktuelle Fotos und Videos etc. auch einige Erklärungselemente wurden integriert. Zuseher können in ein Roadbook Einblick nehmen, sehen wie der „Schrieb“ erstellt wird, und sogar in einem Video eine Sonderprüfung mitfahren, in der die erwartete Fahrgeschwindigkeit in etwa nachgestellt ist, und sogar die „Ansage“ live erfolgt.

Ebenso wurde in die Weiz App 2014 wieder ein „Speed Analyzer“ implementiert: eine Ansicht, in der jeder App-User die Fahrgeschwindigkeit jedes Fahrzeuges über die gesamte Länge einer Sonderprüfung analysieren kann. Fahrzeuge, gegenüber welchen man sich als „Fan“ erklärt, können während der Sonderprüfung verfolgt werden. Erreicht das Auto das SP-Ziel, so schickt es seinen Fans sein Ergebnis direkt als Mitteilung an die jeweilige App.

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