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ERC: Czech Rally Zlín

Nach ÖM-Premiere in Weiz geht es diesmal zur Barum Rallye

Christoph Zellhofer startet beim tschechischen ERC-Lauf in Zlin. Vorgabe mit dem Suzuki Swift S1600 ist es, die Rallye ohne Druck zu beenden.

Fotos: Daniel Fessl

Für den erst 19-jährigen Niederösterreicher Christoph Zellhofer beginnt nach erfolgreicher Absolvierung der Matura nun so richtig das Rennfahrerleben. Nachdem er als zweifacher Sieger im Suzuki Rundstreckencup dort heuer nur sporadische Einsätze absolvierte, wird man im Hause Zellhofer Motorsport nunmehr das Hauptinteresse auf den Rallyesport legen.

Vater Max Zellhofer, als zweifacher Gruppe-N-Staatsmeister und erfolgreicher Teilnehmer beim heurigen WM-Lauf in Schweden, ist dabei nicht nur der Motor dieses Projektes sondern natürlich auch ein echtes Vorbild für Christoph.

„Ich bin vor 14 Tagen zum ersten Mal mit dem Swift S1600 bei einem ÖM-Lauf in Weiz unterwegs gewesen und habe dort in der Juniorenwertung den dritten Platz belegt, was auch in der ORM-2WD-Wertung Platz 11 bedeutete. Das Wichtigste dabei war aber, dass ich die Vorgaben unseres Teams hundertprozentig erfüllt und die Rallye ohne Fehler und ohne Druck bewältigt habe,“ so der Rookie.

Für die wesentlich längere und schwierigere Barum Rallye vom 28. bis 30. August hat Max Zellhofer als Teamchef ähnliche Vorstellungen: „Für uns als Team gibt es dort zwei Aufgaben zu erledigen. Wir betreuen einerseits Hermann Neubauer, der für diesen ERC-Lauf in Tschechien ebenfalls in Weiz durch einen dritten Platz erfolgreich getestet hat und andererseits ergibt sich dadurch für Christoph erstmalig die Gelegenheit bei einer starken Rallye im Ausland weitere Erfahrungen zu sammeln. Von der Logistik her sind wir sowieso mit unserem Team in voller Stärke vertreten. Diese Gelegenheit muss man einfach wahrnehmen.“

Christoph Zellhofer wird diesmal mit Andre Kachel als erfahrenem Co-Piloten unterwegs sein. Der Deutsche war schon einmal Weltmeister und heuer auch schon beim WM Start von Max Zellhofer in Schweden an Bord.

Christoph Zellhofer wird mit ähnlichen Vorstellungen wie in der Steiermark in Zlin an den Start gehen: „Ich bin froh mit Andre zu fahren, er hat viel Erfahrung und wird mir sicherlich wichtige Tipps geben. Für mich gilt die gleiche Devise wie in Weiz. Sicher und möglichst ohne Fehler unterwegs zu sein, mir selbst keinen Druck zu machen und viel Geduld zu haben. Die Rallye fordert viel Kondition, sie ist lang und schwer und stellt an uns hohe Ansprüche. Ich hoffe wir können das alles unter einen Hut kriegen.“

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