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ERC: Czech Rally Zlín

Sieg für Kopecky

Der tschechische Lokalmatador Kopecky gewinnt vor Landsmann Pech und dem Polen Kajetanowicz. Fischerlehner auf Platz 34.

eimsieg für Skoda und Jan Kopecky. Der Tscheche gewann mit seinem Skoda Fabia R5 die Barum-Rallye, den siebten Lauf der Rallye-Europameisterschaft (ERC).

Eine Woche nach seinem Klassensieg in der WRC2-Wertung bei der Rallye Deutschland feiert Kopecky seinen nächsten großen Erfolg. Mit dem vierten Sieg bei der Asphalt-Rallye rund um Zlin sicherte sich der Skoda-Werksfahrer zudem auch vorzeitig den Titel in der Tschechischen Meisterschaft.

"Es war ein großartiges Wochenende, ich muss dem ganzen Team von Skoda danken", sagt Kopecky nach der Zieldurchfahrt. "Das Auto war stark und wirklich schnell." Die Grundlage für den Sieg hatte Kopecky am Samstag gelegt, als er alle acht Wertungsprüfungen gewonnen hatte. Am Sonntag konzentrierte sich der Skoda-Pilot dann darauf, den Sieg nach Hause zu fahren.

Kopecky gewann nur eine der sechs Wertungsprüfungen des Schlusstages, konnte seinen Vorsprung aber locker verwalten. Nach 15 Wertungsprüfungen lag er 27,3 Sekunden vor seinem Dauerrivalen Vaclav Pech (Mini John Cooper Works S2000). Rang drei ging an den Polen Kajetan Kajetanowicz (Ford Fiesta R5, +39,9), der damit seine Führung in der Gesamtwertung der ERC ausbaute.

Sein Titelrivale Craig Breen (Peugeot 208 T16) hatte in Tschechien eine Menge Pech und fiel am Samstag durch drei Reifenschäden zurück. Mit guten Zeiten am Sonntag betrieb der Ire Schadensbegrenzung und kämpfte sich immerhin noch bis auf Platz sieben nach vorne.

Unglücklich verlief die Barum-Rallye auch für den Deutschen Sepp Wiegand, der mit einem privaten Skoda Fabia S2000 erstmals in dieser Saison in der ERC an den Start ging. Durch Motorenprobleme war er bereits bei der ersten Wertungsprüfung bis an Ende des Feldes zurückgefallen. "Es war sehr schwierig. Die Hankook-Reifen waren für mich völlig neu. Es war schwierig eine Abstimmung zu finden", sagt der Deutsche. Mit einigen Top-10-Zeiten verbesserte er sich aber immerhin noch bis auf Gesamtrang 19.

Martin Fischerlehner kam im Mitsubishi Lancer Evo IX auf Platz 27 ins Ziel.Weder der unter Rally2 gestartete Hermann Neubauer noch Jungpilot Christoph Zellhofer sahen die Zielrampe.

Fortgesetzt wird die ERC vom 25. bis 27. September mit der Rallye Zypern. Dann ist wieder die Schotter-Abstimmung der Autos gefragt.

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