RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Azoren-Rallye

Vorentscheidung im „Sekundenkrimi“?

Nachdem Kajetan Kajetanowicz am Samstagvormittag zu harte Reifen wählte, konnte Craig Breen seinen Vorsprung auf rund zwölf Sekunden erhöhen.

Michael Noir Trawniczek

Nasse Stellen und Nebel bei Temperaturen um die 20 Grad Celsius – so waren die Voraussetzungen, als am Samstag die rund 20 Kilometer lange zwölfte Sonderprüfung der Azoren-Rallye in Angriff genommen wurde.

Kajetan Kajetanowicz zeigte sich im Ziel der SP 12 äußerst unzufrieden: „Wir haben hier viel Zeit verloren – ich habe ein paar Fehler gemacht und die Reifen sind zu hart, vielleicht passen sie auf der nächsten Prüfung, aber ich bin gar nicht happy.“

Dass er dennoch die Führung übernehmen konnte, lag wohl daran, dass auch sein Konkurrent im „Sekundenkrimi“, Peugeot-Werkspilot Craig Breen, noch nicht hundertprozentig in Fahrt war, Breen berichtete: „Wir haben im Nebel langsam begonnen und uns dann gesteigert – hoffentlich bessert sich das auf den kommenden Prüfungen.“ Die Bestzeit ließ auf SP 12 der portugiesische Lokalmatador Ricardo Moura (Ford Fiesta R5) gutschreiben, der mit mehr als einer Minute Rückstand hinter dem Führungsduo Platz drei belegt.

Auf der 21 Kilometer langen SP 13 konnte Breen mit einer Bestzeit die Führung wieder zurückerobern, während Kajetanowicz mit den zu harten Reifen haderte und damit gleich rund 15 Sekunden einbüßte.

Zwar konnte der polnische Ford-Pilot auf SP 14 mit einer Bestzeit kontern, doch Breen war nur wenig langsamer, sodass der Ire vor den letzten drei Sonderprüfungen 11,9 Sekunden Vorsprung aufweist. Kajetanowicz erklärte dazu: „Craig ist schon zu weit vorne – aber wir werden es trotzdem probieren.“ Die Azoren-Rallye ist bekannt dafür, dass es auf den letzten Prüfungen noch zu spannenden Überraschungen kommen kann, zumal auch das Wetter wechselhaft ist...

Eine weitere Minute hinter Lokaltamador Ricardo Moura liegt dessen Landsmann Bruno Magalhaes im Peugeot R5, weitere zwei Minuten dahinter rangiert Robert Consani im Citroen DS3 R5 auf Platz fünf.

Die drei noch ausstehenden Sonderprüfungen weisen rund 53 Wertungskilometer auf.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Azoren-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr