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WRC: Mexiko-Rallye

Sonderprüfung mit 80 Kilometer in Planung

Zahlreiche WRCs fielen der diesjährigen Mexiko-Rallye zum Opfer, doch der Plan für 2016 heißt: noch härter, länger und anspruchsvoller.

Die Veranstalter der Mexiko-Rallye wollen den Lauf im nächsten Jahr schwieriger gestalten, obwohl die Route 2015 schon für eine turbulente erste Etappe gesorgt hat. Das Feld der Spitzenfahrer wurde durch die schwierigen Bedingungen in Mittelamerika stark dezimiert. Rallye-Direktor Patrick Suberville denkt dennoch über Veränderungen nach. Es könnte im nächsten Jahr eine Prüfung von bis zu 80 Kilometern geben.

"Vor zwei Jahren haben wir die Entscheidung getroffen, unsere Rallye zu einem Langstreckenlauf zu machen", sagt Suberville. "Die Teams haben eine lange Anreise nach Mexiko und wir wollen ihren Aufenthalt mit großartigen, langen Prüfungen wertschätzen. Mit einer Gesamtlänge von 400 Kilometern war Mexiko schon eine der längsten Rallyes im Kalender. Suberville will nicht unbedingt die Gesamtdistanz vergrößern, aber die Herausforderung schwieriger machen.

Die maximale Distanz zwischen zwei Reifenwechseln ist bei 80 Kilometern festgelegt. Diese Vorgabe könnte helfen, die Prüfung zu gestalten. "Genau darüber sprechen wir", setzt er fort. "Wir suchen nach Möglichkeiten für eine Prüfung über 80 Kilometer. Mit den vorhandenen Straßen sollte es nicht zu schwierig sein. Wir müssen darüber nachdenken und den Leuten zuhören. Es gibt unterschiedliche Ansichten über dieses Thema."

Subervilles großes Ziel ist es, die Langstreckenlücken im Kalender zu füllen, die entstanden sind, seit die Klassiker Safari und Akropolis nicht mehr Teil der Rallye-WM sind. "Wir wollen bei dieser Rallye einen Zieleinlauf, der jedem etwas bedeutet - von Sebastien Ogier bis zu den Privatiers im hinteren Teil des Feldes", sagt er. "Man muss es sich auf diesen harten Straßen und bei der Hitze verdienen."

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