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ARC: Herbstrallye

Vater und Sohn bei der Herbstrallye

Max Zellhofer zündet bei der Herbstrallye den teameigenen Ford Fiesta S2000 und zählt zu den Siegkandidaten. Sohn Christoph wieder im S1600.

Fotos: Zellhofer Motorsport

Am Samstag 3. Oktober 2015 findet in Dobersberg (Niederösterreich) die Herbstrallye als Finallauf der Austrian Rallye Challenge statt. Ursprünglich hätte dieses Finale in Leiben stattfinden sollen.

Nachdem Zellhofer Motorsport schon für das dataplexx Racing Team von Wolfgang Rehberger und Veronika Hinteramskogler mit einem Suzuki Swift S1600 in Dobersberg im Einsatz ist, haben sich die Zellhofers erst in letzter Minute entschlossen, ebenfalls ihre Nennung für das Saisonfinale im Waldviertel abzugeben. Wenngleich aber die Gründe für den Einsatz total verschieden sind.

Max Zellhofer wird mit jenem Ford Fiesta S2000 unterwegs sein, mit dem Hermann Neubauer schon in der ÖM für Furore gesorgt hat. Als Beifahrer wird diesmal Jürgen Heigl fungieren und für die richtige Ansage sorgen.

Max Zellhofer, nach dem Start beim schwedischen WM-Lauf zu seinem zweiten Rallyeeinsatz in diesem Jahr: „Ich habe schon im letzten Jahr in Leiben versucht mit diesem Auto einen Spitzenplatz zu erreichen. Leider musste ich vor der Sonderprüfung 5 meinen Wagen mit einer gebrochenen Halbachse an zweiter Stelle der Gesamtwertung liegend, abstellen. Diesen Ausfall wollte ich heuer in Leiben korrigieren, was jedoch am Austragungsort scheitert. Daher statt Leiben jetzt Dobersberg. Das Ziel ist es den Tagessieg zu feiern, wenngleich auch mit Gerald Rigler auf einem Peugeot 207 S2000 ein starker Fahrer mit einem starken Auto am Start steht. Vermutlich wird es zu einem harten Zweikampf kommen, ich freue mich schon darauf.“

Christoph Zellhofer: "Weiter lernen"

Etwas anders ist die Ausgangslage bei Sohn Christoph Zellhofer: „ Für mich gilt wieder die Devise mit dem Suzuki Swift S1600 weiter lernen, wenig Fehler zu machen und den Wagen sicher ins Ziel zu bringen."

"Dies ist mir heuer schon bei der Rallye Weiz (Elfter 2WD), Rallye Liezen (Neunter 2WD) und Barum-Rallye in Tschechien (bis zur vorletzten Prüfung Vierter in der Klasse) dann Vorderachse gebrochen, teilweise schon recht gut gelungen."

"Mit dem deutschen Weltmeister Co-Piloten Andre Kachel habe ich einen ganz erfahrenen Mann am Beifahrersitz, auf den kann ich mich total verlassen und kann mich so ganz auf das Fahren konzentrieren.“

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