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ARC: Herbstrallye

Der ART-Champion will den Sieg!

Subaru-Pilot Christian Schuberth-Mrlik kommt als neuer Champion der Austrian Rallye Trophy zum ARC-Finale rund um Dobersberg – auch wenn gleich drei überlegene S2000-Boliden am Start stehen, möchte Christian das Unmögliche versuchen: den Sieg vor der Haustüre!

Fotos: Daniel Fessl, Mrlik Racing

Den Titel in der Austrian Rallye Trophy (ART) für modernere Fahrzeuge hat Christian Schuberth-Mrlik bereits in der Tasche – die letzte Rallye, die knüppelharte Schneebergland-Rallye, konnte „Mr. Lik“ als grandioser Gesamt-Dritter beenden. „Das hat genau so viel Freude bereitet wie unser erster ORM-Sieg bei der Waldviertel-Rallye vor einem Jahr“, erinnert sich Schuberth-Mrlik.

Danach wollte er auch die Niederbayern-Rallye bestreiten – doch weil einige Teile seines Subaru Impreza WRX STI nicht rechtzeitig geliefert werden konnten, musste der Betreiber des kleinen, aber feinen Mrlik Racing Teams passen.

„Rallye-Botschafter“ auf dem Wiener Heldenplatz

Untätig war der Waldviertler jedoch nicht, ganz im Gegenteil: Christian Schuberth-Mrlik durfte am Tag des Sports auf dem Wiener Heldenplatz gemeinsam mit der Obersten Nationalen Sportkommission (OSK) den Motorsport vertreten. Christian erzählt: „Ich durfte den Rallyesport repräsentieren – ich hatte natürlich den Subaru dabei und die Menschen waren begeistert. Sie waren sehr interessiert daran, einmal ein Rallyeauto anzufassen, denn die meisten kannten das nur aus dem TV.“

Ebenfalls dabei war Roland Resch – der niederösterreichische Profi-Motorradrennfahrer konnte sich 2007 und 2014 zum Superstock 1000- und zum SBK 1000-Staatsmeister krönen und sicherte sich heuer den Titel in der Alpe Adria SBK 1000. Christian Schuberth-Mrlik erzählt: „Es war eine großartige Erfahrung, mit Roland diesen Tag zu verbringen – er ist nicht nur ein sehr erfolgreicher, sondern auch ein sehr sympathischer Rennfahrer. Es hat mir sehr gefallen, am Tag des Sports den Wienerinnen und Wienern unseren Rallyesport näher zu bringen.“

„Will gewinnen – wird nicht leicht!“

Gut vertreten ist der Rallyesport in der Heimat von Christian Schuberth-Mrlik. Das große Finale der Austrian Rallye Challenge findet heuer erstmals im Raum Dobersberg statt – und zwar auf legendären Sonderprüfungen, die in den 1980er- und 1990er-Jahren zur Semperit-Rallye gehört haben. Christian nickt: „ARC-Boss Folkrad Payrich hat hier wieder tolle Strecken gefunden – ich persönlich muss zugeben, dass ich die Prüfungen nicht kenne, obwohl sie nicht allzu weit von meinem Wohnsitz entfernt liegen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, freu mich sehr!“

Gleich drei S2000-Boliden stehen in Dobersberg am Start – doch das hält Christian Schuberth-Mrlik nicht davon ab, sich die Latte hoch zu legen – und zwar sehr hoch: „Natürlich ist es mein Ziel, die Rallye zu gewinnen! Dass es kein leichtes Unterfangen sein wird, ist spätestens seit Veröffentlichung der Nennliste klar. Im Gegensatz zu meinem seriennahen Auto sind viele modernere S2000-Boliden am Start und auch die Gruppe A-Mitsubishis darf man nicht vergessen – sie alle sind schnell genug und können um den Gesamtsieg mitfahren.“ Wichtig ist Christian der Sieg auch aus einem anderen Grund – denn Schuberth-Mrlik führt zurzeit in der Niederösterreich Rallye Trophy und auch die soll heuer gewonnen werden…

Das Duell der Copiloten

Während Christian Schuberth-Mrlik in der Austrian Rallye Trophy (ART) bereits den Titel in der Tasche hat, liegen in der Beifahrerwertung der ART zwei Piloten Kopf an Kopf in Führung. Kurios ist, dass sowohl Leopold Welsersheimb als auch Tobias Unterweger bereits mit Christian gefahren sind – beim Grande Finale wird Leopold Welsersheimb neben Christian sitzen, während Unterweger als Copilot des nicht minder starken Mitsubishi-Piloten Martin Fischerlehner antritt. Christian schmunzelt: „Meine beiden Copiloten punktegleich in Führung – beide können den entscheidenden Schritt machen. Da ich die Rallye gewinnen möchte, setz ich diesmal aber auf den Poldi. Verdient hätten den Titel jedoch beide.“

Man muss nicht sonderlich zwischen den Zeilen lesen, um zu erkennen: Christian Schuberth-Mrlik ist top motiviert bis in die Fingerspitzen, man kann seine große Vorfreude regelrecht spüren. Christian nickt: „Ja, ich freu mich wahnsinnig, endlich wieder im Rallyeauto zu sitzen – und ich hoffe sehr, dass möglichst viele Rallyefans entlang der Strecke stehen und uns anfeuern werden. Nämlich uns alle – von der Startnummer H1 bis zur Startnummer 62.“

Punktestand ART - Fahrer
1 Christian Schuberth-Mrlik (NÖ) 28,00

2 Manuel Feuchtner (D) 16,00
3 Gerald Rigler (NÖ) 15,50
4 Harald Ruiner (OÖ) 15,00
5 Roman Mühlberger (NÖ) 14,00

Punktestand ART - Beifahrer
1 Leopold Welsersheimb (ST) 18,00

2 Tobias Unterweger (NÖ) 18,00
3 Anja Hechinger (D) 16,00
4 Martin Rossgatterer (OÖ) 15,50
5 Willi Jankowski (NÖ) 15,00

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