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ORM: Weiz-Rallye

Alfred Leitner: Stockerlplatz als Ziel

Mit neuer Co-Pilotin nimmt Alfred Leitner die Weiz-Rallye in Angriff – ein Stockerlplatz sei realistisch, aber kein Selbstläufer.

Bildquelle: Team

Wie schon zuletzt bei der Schneebergland-Rallye ist das Peugeot-Team aus Wiener Neustadt nun auch beim nächsten Lauf zur Rallyestaatsmeisterschaft, der Weiz-Rallye, mit nur einem Auto vertreten. Hatte zuletzt Teamchef Alois Handler ein Solo hingelegt, ist nun die Nummer 2 des Teams, Alfred Leitner, an der Reihe. Handler hat sich in einen lange geplanten Urlaub zurückgezogen und wird seinem Teamkollegen über das Internet die Daumen drücken.

Leitner selbst wird diesmal, anders als im Frühjahr, nicht mit seinem Co-Piloten Jürgen Hablecker antreten, sondern mit seiner Clubkollegin vom MCL 68, Karin Cerny. "Jürgen ist Hobbyschauspieler und in Gaaden im Wienerwald bei einem Sommertheaterfestival verpflichtet, aber Karin, die über ihren Vater in den Rallyesport gekommen ist, hat schon viel Erfahrung im In- und Ausland. Wir werden keine Kommunikationsprobleme haben", sagt Leitner.

Sportlich ist Leitners Klasse besser besetzt als zuletzt bei den Meisterschaftsläufen, ein Stockerlplatz zwar weiterhin realistisch, aber kein Selbstläufer. Leitner: "Unter unseren Konkurrenten ist mit Christoph Weber ein ehemaliger Historic-Staatsmeister, dazu mit Markus Kroneder der regierende Vize in der Austrian Rallye Challenge. Dazu hat Lokalmatador Stefan Fritz mit seinem Renault Mégane Maxi sicher das mit Abstand beste Auto, das aber eine ausgesprochen schwache Zuverlässigkeitsbilanz aufweist."

Wichtige Themen sind die schiere Länge der Veranstaltung, die deutlich über jener der anderen Meisterschaftsläufe dieser Saison liegt, aber auch das Wetter. "Das sind zwei Faktoren, die alles durcheinanderwürfeln können. So lange Veranstaltungen sind die meisten nicht gewohnt – ich auch nicht, wie ich zugeben muss –, und wenn es regnet, ist ohnehin alles anders. Für beide Tage ist Regen angesagt; allerdings nicht dauerhaft, sondern in Schauerform, und das ist überhaupt der Albtraum im Rallyesport, weil es die Reifenwahl zum Roulette macht. Gerade Weiz ist bekannt für solche Verhältnisse. Schauen wir also einmal", so Leitner.

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