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Rallye-WM: News

Route der Deutschland-Rallye fixiert

Die Streckenplan der Deutschland-Rallye 2016 steht fest: Comeback der Sonderprüfung Freisen-Westrich; Sauertal wird neue Powerstage.

Die Vorbereitungen auf die Deutschland-Rallye 2016 haben einen Meilenstein passiert: Der Streckenplan für den deutschen WM-Lauf wurde verabschiedet. Auf Weltmeister Sébastien Ogier und die anderen WM-Piloten warten in diesem Jahr insgesamt 18 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von gut 306 Kilometern. Das Organisationsteam rund um Rallyeleiter Alfred Rommelfanger hat dabei zahlreiche neue Passagen und Herausforderungen in den Streckenplan aufgenommen und sorgt damit einmal mehr für Abwechslung.

Die Deutschland-Rallye findet vom 18. bis 21. August 2016 zum letzten Mal in der Region um Trier statt. Den Auftakt bildet traditionell der Shakedown in Konz, der am Donnerstag einen Vorgeschmack auf das Rallyegeschehen geben wird. Der offizielle Startschuss erfolgt dann am Donnerstag Abend beim Showstart vor der Porta Nigra in Trier. An gleicher Stelle bildet die Siegerehrung am Sonntag Nachmittag den krönenden Abschluss der Deutschland-Rallye.

Am Freitag startet die eigentliche Rallye mit der Sonderprüfung Mittelmosel. Die rund 22 Kilometer lange Strecke inmitten der Weinberge hat neue Streckenelemente und bietet zahlreiche Aussichtspunkte. Das gleiche gilt für die anschließende Sonderprüfung Moselland, die im Vergleich zu 2015 in entgegengesetzter Richtung gefahren wird.

Als komplett neues Highlight steht am frühen Freitag Abend die Sonderprüfung Ollmuth auf dem Programm. Wenige Kilometer südlich von Trier wartet ein 8,21 Kilometer langer Rundkurs auf die Teilnehmer; die Fans werden von großen Naturtribünen aus nahezu die gesamte Strecke im Blick haben. Die neue Sonderprüfung könnte also zu einem echten Publikumsmagneten avancieren.

Der Samstag beginnt mit der nächsten Neuerung, die im Grunde eine Rückkehr beim deutschen WM-Lauf feiert: Die SP Freisen-Westrich stand zuletzt 2010 im Streckenplan der Deutschland-Rallye. In diesem Jahr führt sie über ebenso schnelle wie anspruchsvolle 14,73 Mittelgebirgskilometer. Vor dem traditionellen Showdown auf dem Truppenübungsplatz Baumholder absolvieren die Teams noch die Sonderprüfung Bosenberg nahe der Stadt Sankt Wendel. In diesem Jahr weist sie auf den ersten Kilometern eine neue Streckenführung auf.

Highlight des Samstags ist die legendäre Panzerplatte. Auf den harten Wegen des Truppenübungsplatzes Baumholder werden wie im Vorjahr gleich fünf Sonderprüfungen gefahren: Insgesamt drei Mal geht es dabei über die 2,87 Kilometer kurze Sprintdistanz, zwei Mal verlangt der gut 40 Kilometer lange Marathon zwischen den Hinkelsteinen den Piloten alles an Können und Konzentration ab.

Am Schlusstag stehen nur noch drei Sonderprüfungen an: Los geht es mit der Sonderprüfung Dhrontal nordöstlich von Trier. Die 14,79 Kilometer lange Strecke ist berühmt für ihre vielen Spitzkehren. Als weitere Neuerung setzt die Sonderprüfung Sauertal den Schlusspunkt hinter die diesjährige Deutschland-Rallye. Die 14,84 Kilometer nahe der luxemburgischen Grenze werden beim zweiten Durchgang zur Powerstage, bei der es für die Crews um zusätzliche Punkte in der Weltmeisterschaftswertung geht.

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