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WRC: News

Sicherheit: Gelbe Karte für Argentinien und Polen

Die Argentinien- sowie die Polen-Rallye werden heuer unter Bewährung ausgetragen. Die FIA äußerte starke Sicherheitsbedenken und stellt beide Rallyes unter Beobachtung.

In einem Krisenmeeting hat Michele Mouton als Sicherheitsbeauftragte der Rallye-Weltmeisterschaft vergangene Woche in Argentinien versucht, die Zukunft des Landes als Bestandteil der WRC zu sichern. Die Argentinien-Rallye wird in diesem Jahr, genau wie die Polen-Rallye, unter gelber Karte ausgetragen. Die Warnung wurde im vergangenen Jahr nach den Steward-Berichten der Veranstaltung von der FIA ausgesprochen. Bei beiden Rallyes wurde versäumt, die Zuschauer im Griff zu halten. In Südamerika wurden Fans in einen Crash von Hayden Paddon verwickelt.

Sorge bereiteten außerdem die Entscheidungen, die getroffen wurden, nachdem Andreas Mikkelsen und Thierry Neuville auf der Powerstage verunfallten. FIA-Rallye-Direktor Jarmo Mahonen hat einen harten Kurs angekündigt, sollten sich die Probleme des vergangenen Jahres wiederholen: "Wenn in Argentinien die gleichen Probleme auftreten, wird es eine rote Karte geben, und sie werden in Zukunft nicht mehr im Kalender auftauchen."

Mahonen gibt zu, dass er von der Entscheidung, nach den Unfällen weitere Autos auf die Powerstage zu schicken, überrascht war. "Als ich das im vergangenen Jahr Im Fernsehen gesehen habe, dacht ich mir: 'Was ist da los?'. Ich muss zugeben, dass wir bereits einige solcher Vorfälle wie in Argentinien hatten, wo Dani Sordo losgeschickte wurde, nachdem ein Unfall passiert war - weil die TV-Leute es so wollten. Das wird nie wieder vorkommen. Eins steht fest: Wenn ein Unfall passiert, wird unterbrochen. Die TV-Leute haben keinerlei Autorität. Sie sprechen mit den Fahrern bei der Prüfung, aber die haben keine Entscheidungsmacht."

Argentinien hat eine lange Geschichte in der WRC. Mahonen betont aber die Notwenigkeit für Fortschritte in dieser Saison. "Argentinien ist für uns eine sehr wichtige Veranstaltung im Kalender. Es ist das Aushängeschild Südamerikas. Sie scheinen gewillt, sich mit unserer Sicherheits-Abteilung zusammenzusetzen, das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Das Problem ist nur, dass wir so gute Sicherheitspläne entwerfen können, wie wir wollen, aber wenn diese nicht umgesetzt werden, was bringt das dann? Sie müssen jetzt genug Marschalls und Polizisten aufbringen, um alles hinzubekommen."

Die Argentinien-Rallye findet in diesem Jahr vom 21. bis zum 24. April statt.

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