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ORM: Rebenland-Rallye

Kogler: Auf drei Zylindern ins Ziel

Zumindest bis zur letzten Prüfung spielte eine Zündkerze mit Materialfehler der „rasenden Werkzeugkiste“ bei der Rebenland-Rallye einen Streich. Letztendlich gab es Punkte für den Mitropa-Cup und eine begeisterte neue Copilotin…

Fotos: Unior Racing Team Austria

Teamchef Kogler schüttelt nach der Rebenland-Rallye den Kopf: „Erstmals seit langer Zeit hatten wir wieder einmal ein technisches Problem – es war wie verhext: Das Wurmbrand Racing Team, das unseren Citroen DS3 R3T betreut, baut immer vor dem Start einer Rallye nagelneue Zündkerzen ein, um auf Nummer sicher zu gehen. Michael hatte dann am zweiten Tag das Gefühl, dass der Motor nicht die volle Leistung abgeben würde. Dieses Gefühl verstärkte sich immer mehr und auf dem Rundkurs schließlich war es klar: dass der Motor nur auf drei Zylindern lief.“

Weil die Kerzen nagelneu eingebaut wurden, tippte das Team zunächst auf einen Sensorfehler – doch alle Mühen hatten keinen Erfolg. Bis man vor der letzten Sonderprüfung fündig wurde. Kogler berichtet: „Eine der Kerzen hatte einen Materialfehler, der sich aber immer erst im oberen Drehzahlbereich bemerkbar machte, da hier mehr Strom benötigt wird. Für die letzte Sonderprüfung haben wir die fehlerhafte Kerze ausgetauscht, womit wieder alles im Lot war. So konnten wir noch ins Ziel fahren und ein paar Punkte für den Mitropa-Cup einfahren.“

In der Wertung des länderübergreifenden Mitropa-Cups, den das Team heuer bestreitet, belegten Michael Kogler und seine neue Copilotin Tina Annemüller in ihrem Citroen DS3 R3T Platz sieben, im Gesamtklassement belegte das Duo Platz 25.

„Spaß an Österreich“
 
Michael Kogler erklärte direkt vor dem Ziel der Rebenland-Rallye: „Da passt das Sprichwort ‚Ende gut, alles gut‘. Den Fehler haben wir leider fünf Prüfungen lang suchen müssen – wir dachten, dass es Sensoren sind, doch leider war es der berühmte Fünf-Euro-Defekt. Am Ende hat wieder alles perfekt funktioniert, doch leider haben wir doch vier bis fünf Minuten verloren – immerhin sind wir im Mitropa-Cup auf Platz sieben gelandet und konnten hier noch ein paar Punkte machen.“
 
Kogler fügt hinzu: „Meine neue ‚bessere Hälfte‘ hat ihren Job sehr gut gemacht.“ Tina Annemüller heißt die neue Copilotin, sie kommt aus Deutschland und zeigte sich sehr angetan von den heimischen Sonderprüfungen: „Ich kam jetzt nach längerer Zeit wieder zurück nach Österreich und die Sonderprüfungen sind hier immer sehr anspruchsvoll – ich glaube, ich habe Spaß an Österreich.“

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