RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Sardinien-Rallye

Vorschau auf den italienischen WM-Lauf

Am Wochenende steht mit der Sardinien-Rallye der siebente Lauf der Rallye-WM 2018 auf dem Programm, der heuer 20 Prüfungen umfasst.

Halbzeit in der Rallye-WM 2018: An diesem Wochenende (7. bis 10. Juni) steht mit der Sardinien-Rallye bereits der siebente von 13 WM-Läufen der Saison 2018 auf dem Programm, nach dem sich Fahrer und Team in die Sommerpause verabschieden. Kann Hyundai-Pilot Thierry Neuville seine WM-Führung verteidigen oder schlägt Weltmeister Sébastien Ogier (M-Sport) nach seiner Nullnummer in Portugal zurück?

Mit ihrer Mischung aus Straßen mit besonders grobem Schotter und hochsommerlichen Temperaturen zählt die Sardinien-Rallye zu den härtesten Herausforderungen im aktuellen WM-Kalender. Die Reifen spielen dort traditionell eine sehr wichtige Rolle, denn die Sonderprüfungen sind relativ schnell und eng, die vielen Bäume und Büsche entlang der Strecke lassen keinen Platz für Fehler, zudem lauern zahlreiche versteckte Gefahrenstellen.

Die Sardinien-Rallye führt über 20 Sonderprüfungen mit insgesamt 313,46 Kilometern. Mit einer Gesamtdistanz von 1.386 Kilometern, das sind 109 weniger als im Vorjahr, wartet der italienischen WM-Lauf 2018 mit einem deutlich kompakteren Format als bislang auf. Rallyezentrum und Servicezone sind erneut in der kleinen Küstenstadt Alghero beheimatet.

Die Rallye beginnt am Donnerstag mit dem Shakedown sowie einer nur zwei Kilometer langen Zuschauerprüfung. Am Freitag stehen vier verschiedene Sonderprüfungen auf dem Programm, die jeweils zwei Mal absolviert werden müssen, darunter auch Klassiker wie Castelsardo und Monte Baranta. Der Samstag ist mit rund 147 SP-Kilometern, verteilt auf sieben Prüfungen, der längste der gesamten Rallye.

Die traditionell kurze Sonntagsetappe führt über zwei mal zwei Prüfungen und 43 SP-Kilometer. Auf der abschließenden Powerstage, die bei einer Länge von unter sieben Kilometern ein echter Sprint wird, können sich die fünf schnellsten Crews bis zu fünf zusätzliche WM-Punkte sichern.

Route der Sardinien-Rallye

• Donnerstag, 7. Juni

SP 1: Ittiri Arena Show; 2 km

• Freitag, 8. Juni

SP 2: Tula I; 21,99 km
SP 3: Castelsardo I; 14,52 km
SP 4: Tergu-Osilo I; 14,14 km
SP 5: Monte Baranta I; 10,78 km

{ Service Alghero }

SP 6: Tula II; 21,99 km
SP 7: Castelsardo II; 14,52 km
SP 8: Tergu-Osilo II; 14,14 km
SP 9: Monte Baranta II; 10,78 km

• Samstag, 9. Juni

SP 10: Coiluna-Loelle I; 14,95 km
SP 11: Monti di Alà I; 28,52 km
SP 12: Monte Lerno I; 29,11 km

{ Service Alghero }

SP 13: Città di Ittiri-Coros; 1,4 km
SP 14: Coiluna-Loelle II; 14,95 km
SP 15: Monti di Alà II; 28,52 km
SP 16: Monte Lerno II; 29,11 km

• Sonntag, 10. Juni

SP17: Cala Flumini I; 14,06 km
SP18: Sassaro-Argentiera I; 6,96 km
SP19: Cala Flumini II; 14,06 km
SP20: Sassaro-Argentiera II; 6,96 km

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Sardinien-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 2 (SP10)

Solberg rettet knappe Führung

Oliver Solberg führt die Safari-Rallye nach dem Freitag an, doch Sebastien Ogier kämpft sich bis auf eine Sekunde herarn - Toyota weiter in eigener Liga

Lavanttal Rallye ist bereit

Lavanttal Rallye in den Startlöchern

Österreichs älteste und nach wie vor aktive Rallye findet vom 9. bis 11. April 2026 im Lavanttal mit dem Mittelpunkt in Wolfsberg statt.

Lavanttal Rallye: Erster Nennschluss

Erster Nennschluss verspricht tolles Starterfeld

Sicher dabei sind Simon Wagner (Hyundai i20N) u. Michael Lengauer (Skoda Fabia). Von der Streckenführung her wird es heuer zwei neue Sonderprüfungen geben

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach SP3

Blitzstart des Herausforderers

Bei der heute gestarteten Rebenland Rallye in Leutschach liegt nach drei Prüfungen nicht der Favorit Simon Wagner, sondern Michael Lengauer vorne

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 1 (SP2)

Fünffachspitze für Toyota

Angeführt von Oliver Solberg liegen nach zwei von 20 Wertungsprüfungen in Kenia fünf Toyota-Fahrer in den Top 5 - Hyundai führt das Verfolgerfeld an