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ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Einsatz nonstop für Gruber/Kollmann

Dass man auch mit weniger Leistung guten Rallyesport bieten kann, haben Martin Gruber/Eva Kollmann bei ihren ARC-Einsätzen bewiesen.

Foto: Christa Feichtner

Trotz eines schwerwiegenden Motordefekts an ihrem Lada retteten sich Martin Gruber und Eva Kollmann bei der Weiz-Rallye mit letzter Kraft über die Ziellinie. Dementsprechend groß war auch der Stress, um den Wagen vor der Niederösterreich-Rallye wieder "fit" zu bekommen. Rund um Pöggstall möchte das junge Waldviertler Team wieder voll angreifen.

Dass man auch mit verhältnismäßig wenigen PS guten Rallyesport bieten kann, haben Martin Gruber und Eva Kollmann bei ihren diesjährigen Einsätzen in der Austrian Rallye Challenge regelmäßig bewiesen. Gruber fordert sich und seinen Lada 2107 bis aufs Letzte – so weit es mit den begrenzten Möglichkeiten eben geht. Zuletzt war nicht nur während, sondern auch zwischen den Rallyes reichlich Action angesagt, denn im Bereich der Kurbelwelle waren umfangreiche Reparaturen vonnöten, doch mit viel handwerklichem und organisatorischem Einsatz wurde bestmöglich daran gearbeitet, um den Lada 2107 wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Ob sich die Mühen gelohnt haben, wird sich bei der Niederösterreich-Rallye am 27. und 28. September zeigen. Wie eigentlich schon gewohnt, wollen Martin Gruber und Eva Kollmann ihren persönlichen Punktekonten einen möglichst soliden Zuwachs sichern. Liegt Gruber in der ARC derzeit auf dem neunten und in der ARCH auf dem hervorragenden dritten Rang, hält Kollmann im Moment in beiden Wertungen den fünften Platz. Es ist nicht auszuschließen, dass da noch Verbesserungen drin sind.

Für Gruber ist die Niederösterreich-Rallye auch persönlich eine sehr spannende Angelegenheit, der er mit großer Vorfreude entgegenblickt. Bislang ist er die Prüfungen noch nie gefahren, da er die Vorgängerveranstaltung, bei der die Strecken teilweise identisch waren, immer nur aus der Perspektive des Mechanikers miterlebt hat. Diesmal bestreitet er den Lauf als Fahrer, was für ihn zweifellos die attraktivere Variante ist.

Im weitesten Sinn ist die Rallye für Martin Gruber und Eva Kollmann auch eine Heimveranstaltung – ein Grund mehr, die sehr klassisch wirkenden Prüfungen mit großer Motivation anzutreten.

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