RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Austrian Rallye Legends 2019

Traumwetter für die Legenden

Die guten alten Rallyezeiten wurden einmal mehr zum Leben erweckt - die sechste Ausgabe der Austrian Rallye Legends war ein voller Erfolg.

Foto: Harald Illmer

Zwei traumhaft schöne Tage erlebten die insgesamt 110 Teilnehmer der sechsten Ausgabe der Austrian Rallye Legends. Sowohl am Freitag, an dem traditionell in der malerischen Pyhrn-Priel Region gefahren wird, als auch am Samstag, an dem gleich acht Sonderprüfungen in der Gesäuse-Region auf dem Programm standen, zeigte sich der Himmel wolkenlos und die Temperaturen stiegen bis auf spätsommerliche 20 Grad.

Zahlreiche Fans ließen sich das große Rallye-Happening nicht entgehen und jubelten den PilotInnen und CopilotInnen zu. Sowohl im Vorausautofeld als auch im regulären Starterfeld war diesmal jeweils eine Pilotin am Start. Monika Graber, sonst Copilotin im Opel Ascona B von Gert Göberndorfer, zeigte sich nach dem Platztausch höchst begeistert: "Ich hätte nicht gedacht, dass das Fahren so viel Freude bereitet." Und auch der vor dem Start sichtlich nervöse Gert Göberndorfer konnte nach den ersten Kilometern die Fahrt auf dem ungewohnten "heißen Sitz" genießen...

Freude beim Driften

Genießen konnte man auch die "Pucherl-Parade" im Vorausautofeld - die kleinen "Rennsemmeln" begeisterten die Fans an der Strecke und auch die "Urqattrofonie" (drei Audi Urquattro im Vorausautofeld, zehn Audi quattro als "Paket" im Feld) kam sehr gut bei den Fans der ARL an.

Der große Superstar war naturgemäß Christof Klausner, der mit seinem Audi quattro nicht nur den Driftwinkel pflegte sondern auch mit dem einen oder anderen "Donut" die Herzen der Fans erwärmte. Klausner verriet: "Ich genieße es sehr, wenn ich in den Zuschauerzonen den Fans eine große Freude bereiten kann - aber auch in jenen Passagen, wo niemand steht, lasse ich gern das Heck kommen. Denn das Driften bereitet mir einfach eine riesengroße Freude."

Am Samstag konnte man in Admont die liebevoll angerichteten, eigens für die Rallyefans kreierten Speisen im Munde zergehen lassen, sogar eigene Rallye-Speisekarten haben Admonts Gastronomen gestaltet.

Auszeichnung für tschechischen Käfer

Zwar gab es bei den Austrian Rallye Legends keine "Zeitenjagd" - doch Gewinner gibt es trotzdem. Der blitzblaue VW Käfer 1302 der Tschechen Jiri Vichta und Martin Cmel (Startnummer 18) wurde von einer Publikumsjury zum "belibtesten Fahrzeug der ARL 2019" gewählt und mit Pokalen bedacht. Die beiden Tschechen brachten einen großen Fanklub nach Admont - so war die Freude über diesen Preis umso größer. Aber auch sonst gab es nur Gewinner: Denn alle Teilnehmer erhielten einen mit Lebkuchen gespickten "Austrian Rallye Legends-Taler" als Dankeschön für ihre Teilnahme.

Zufrieden zeigte sich auch der oberste Polizeichef von Admont: "Die Fahrer und auch die Fans waren sehr diszipliniert und es gab keinerlei nennenswerte Zwischenfälle an diesem Wochenende."

Zufriedene Bilanz

Kurt Gutternigg, der die sechste Ausgabe der Austrian Rallye Legends gemeinsam mit seiner Familie und dem ARBÖ Admont sowie dem Motorsportklub MSC Pyhrn-Priel organisiert hatte, zog daher eine zufriedene Schlussbilanz: "Wir haben an diesem Wochenende wieder die guten alten Rallyezeiten aufleben lassen - der 'Wettergott' hat es wirklich gut mit uns gemeint und es kamen sehr viele Fans an die Sonderprüfungen. Ich möchte mich bei allen Helfern und Freunden bedanken. Es war ein gelungenes Finale der Slowly Sideways European Series - und wir freuen uns alle bereits auf die nächste Ausgabe der Austrian Rallye Legends."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Austrian Rallye Legends 2019

Weitere Artikel:

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…