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ORM: Rebenland-Rallye

Neubauer: Souveräne Vorstellung

Das Ford-Duo Hermann Neubauer und Bernhard Ettel siegt beim zweiten Staatsmeisterschaftslauf mit 25,3 Sekunden Vorsprung.

Foto: Daniel Fessl

Man könnte sagen, die Rebenland Rallye verlief für das Salzburger Rallye-Ass Hermann Neubauer ganz nach Plan: Wie zuvor bereits angekündigt begann der Ford-Pilot eher abwartend, steigerte dann kontinuierlich das Tempo und ließ sich am Ende durch nichts mehr aus der Ruhe bringen. Vor allem am zweiten Tag fuhr der Staatsmeister des Jahres 2016 eine souveräne Rallye und siegte am Schluss verdient mit 25,3 Sekunden Vorsprung auf Julian Wagner/Anne Katharina Stein.

Damit kehrte auch der Erfolg in der österreichischen Staatsmeisterschaft zu Hermann Neubauer und seinen Co-Piloten Bernhard Ettel zurück. Das Duo war ja im Jahr 2017 mit ganz viel Pech an der Titelverteidigung gescheitert, hatte dann ein schwieriges Jahr in der Rallye-Europameisterschaft bestritten und zuletzt großes Pech beim Saison-Auftakt, wo ein unachtsamer Verkehrsteilnehmer die Rallye für die Beiden mit einem Rammstoß bereits nach der ersten Sonderprüfung beendete.

„Nach den ganzen Schwierigkeiten im letzten Jahr und der Geschichte bei der Jänner hab‘ ich wirklich ein wenig an mir selbst gezweifelt. Ich hab‘ mir dann aber gesagt, dass es ja nicht ewig so weitergehen kann, irgendwann kehrt das nötige Quäntchen Glück auch zurück“, so Hermann Neubauer, der nach der heutigen Zieldurchfahrt in Leutschach endlich wieder über das ganze Gesicht strahlen konnte. „Die Rallye in Kroatien war eine super Vorbereitung, dadurch bin ich schon mit mehr Selbstvertrauen hierhergekommen. Dass uns dann eine fehlerfreie und so gute Rallye gelingt, freut mich riesig, vor allem für das Team. Die Jungs von Max Zellhofer haben hart gearbeitet, das hat sich ausgezahlt – heute wird bestimmt gefeiert!“

Am Weg zum Sieg hatte Hermann Neubauer mit Julian Wagner einen harten Gegner, den er im Laufe der Samstags-Sonderprüfungen zwar immer besser in den Griff bekam – ausruhen durfte er sich auf seinem Vorsprung allerdings auch nicht: „Julian ist schnell gewesen und das Rebenland hat sich einmal mehr tückisch präsentiert, also mit viel Splitt und rutschigen Stellen. Ich habe nicht mein letztes Hemd riskiert, denn ich wollte unbedingt ins Ziel und ein gutes Resultat holen. Dass es der Sieg geworden ist, das ist einfach perfekt, mehr kann ich mir nicht wünschen!“

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