RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Blaufränkischland-Rallye
Fotos: Harald Illmer

Überraschendes Nennergebnis bei der Blaufränkischland-Rallye

Die erste Blaufränkischland-Rallye mit Start und Ziel in Deutschkreutz kann bereits im Vorfeld mit Fakten aufweisen, die für eine Erstveranstaltung mehr als erfreulich sind.

Die erste Blaufränkischland-Rallye mit Start und Ziel in Deutschkreutz kann bereits im Vorfeld mit Fakten aufweisen, die für eine Erstveranstaltung mehr als erfreulich sind. Elf ausländische Teams - sieben aus Ungarn und vier aus Tschechien – haben ihre Nennung abgegeben. Zudem haben sich bis dato nicht weniger als 25 ausländische Journalisten haben akkreditiert.

Rigler als Benchmark

Gerald Rigler ist jener österreichische Prioritätsfahrer welcher wohl als der Gejagte bezeichnet werden darf. Bekannt für seinen Speed wird er sicherlich von vielen seiner unmittelbaren Konkurrenten als Gradmesser herangezogen werden. Rigler setzt einen Ford Fiesta R5 des neugegründeten Unternehmens RM Racing Austria Team ein. Eigentümer dieses Teams ist niemand geringerer als der amtierende ARC-Meister Roman Mühlberger.

Insgesamt sieben Teams mit R5-Boliden haben sich angekündigt. Das gab es in einem nicht zu österreichischen Staatsmeisterschaft zählenden Bewerb wahrscheinlich noch nie. Rigler bekommt es mit dem Sieger der ART 2019 Dani Fischer aus Ungarn im Skoda R5 genauso zu tun, wie auch mit den Herren Steinbock (AHuyndai i20 R5), Klaus (HUN / Ford Fiesta R5), Rujbr ( CZE / Skoda R5), Vlcek (CZE / Skoda R5) und den Gesamtsieger der Schneerosen-Rallye 2019 Roman Odlozilik (CZE / Skoda R5 EVO).

Boom bei den Prototypen

Die Weltpremiere im Bewerb des neuen Audi A1 Quattro R4 findet im Vorfeld bereits genauso mediale Beachtung wie der Einsatz weiterer Prototypen aus der Schmiede des Race Rent Teams um Wolfgang Schmollngruber, welches einen Ford Fiesta Proto (pilotiert von Stefan Müller), genauso wie einen Mazda 323 Proto von Markus Stockinger einsetzen wird. Das Suzuki Team Austria wiederum setzt einen Suzuki Swift ZMX Proto gefahren von Christoph Zellhofer ein.

Nikolai Landa im Ford Fiesta R2T19 bestreitet die 1.Blaufränkischland Rallye wohl auch als Einstimmung auf eine mehr als abwechslungsreiche sogar internationale Saison. Mit Vater Günter am Beifahrersitz und Teamchef Beppo Harrach wird nichts dem Zufall überlassen um die stetig steigende Lernkurve weiter zu perfektionieren. Mit Martin László und Patrik Herczig bekommt Landa gleich zweifach die Möglichkeit sich mit internationalen Fahrern auf identen Fahrzeugen im Blaufränkischland zu vergleichen.

Dem Bildungsauftrag der Austrian Rallye Clubmeisterschaft - wie es ab heuer wieder heißt wird im Burgenland ebenso entsprochen. Ganz im Sinn der Gründungsväter, soll die ARC nämlich dem Rallyenachwuchs die Bühne für dessen erste Rallyeversuche bieten. So startet der Waldviertler Patrick Ludl bei der Premierenveranstaltung der Blaufränkischland-Rallye auch seine eigene Rallyepremiere hinter dem Lenkrad seines Suzuki Ignis.

Eröffnet wird die Rallye von sieben historischen Fahrzeugen. Die bei Teilnehmern und Fahrern seit Jahren gleichsam beliebte Tradition, das historische Feld vorne weg starten zu lassen, wird auch bei dieser Veranstaltung fortgesetzt. Die Fanzonen sind beschildert und liegen alle innerhalb von fünf Fahrminuten rund um das Fahrerlager. Im Fahrerlager, sowie in der Fanzone 1 und 3 versorgt der 1. FC Deutschkreutz die Rallyefans kulinarisch.

Parkplätze zum Besuch des Fahrerlagers befinden sich am Bahnhof, einmal um die Ecke kann man dann speziell in der Mittagspause die Rallyefahrzeuge auch aus der Nähe betrachten. Dank der großzügigen Unterstützung des Lagerhaus Deutschkreutz, ist Start/Ziel, Fahrerlager, Gastronomie, Park Fermé und sogar der Anhängerparkplatz auf einem einzigen Areal untergebracht und daher für Teams, Mechaniker und Fans alles zu Fuß erreichbar.

Franz Wittman sen., Rudi Stohl und Helmut Deimel: 40 Jahre Audi Quattro

Am Freitag den 6.3. ab 18 Uhr findet im Rallyezentrum der Event zu 40 Jahre Audi Quattro statt. Helmut Deimel hat eigens neue Filmsequenzen zusammen geschnitten und Rallyesprecher Mario Popp führt gemeinsam mit den Rallyelegenden Franz Wittmann sen. und Rudi Stohl durch einen garantiert kurzweiligen Abend.

Nennliste

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Blaufränkischland-Rallye

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…