RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hartbergerland Rallye 2022: Bericht Keferböck
Foto: Markus Tobisch

Keferböck/Minor: Tiefenentspannt auf Platz vier

Entspannt saßen Johannes Keferböck und Ilka Minor im ŠKODA FABIA Rally2 evo des K4 RALLY TEAMS - nach dem schweren Crash im Vorjahr gab es heuer eine lockere Fahrt auf Platz vier.

Spontanität ist im Rallyesport immer gefragt - so hat auch das K4 RALLY TEAM bei seiner Rückkehr ins Hartbergerland kurzerhand entschieden: Weil der geplante Test im Vorfeld der Hartbergerland-Rallye nicht stattfinden konnte, wurde quasi der erste Teil der Rallye zum Test erklärt. Johannes Keferböck und Ilka Minor zündeten ihren vom tschechischen Keane Motorsport Team eingesetzten ŠKODA FABIA Rally2 evo Edition 120 mit einem Grund-Setup. Johannes erzählt: „Wir haben viel am Auto gearbeitet und sind eine ruhige, entspannte Rallye gefahren - unser Ziel war es, wichtige Kilometer ins Ziel zu bringen.“

Keferböck/Minor lagen quasi von Beginn an auf dem guten vierten Platz - Ilka Minor berichtet: „Die ersten Prüfungen haben wir benötigt, um uns wieder einzufahren. Grundsätzlich war es für uns eine gute Rallye - die Prüfungen waren cool und das Fahren hat uns Spaß bereitet.“ Und: „Eine Option zum Fighten war da.“

„Option zum Fighten“: Verwachst

Was Ilka meint: Nach der ersten Etappe fehlten lediglich 8,4 Sekunden auf die drittplatzierten Günter Knobloch/Jürgen Rausch. Am Sonntagmorgen wollte das K4 RALLY TEAM daher noch einmal zum Fight ansetzen - allerdings hat man auf der ersten Durchfahrt der 13 Kilometer langen SP „Hartberg-Greinbach“ klassisch „verwachst“, wie Johannes offen zugibt: „Wir haben einen Reifen gewählt, der eindeutig zu weich war und der auf dieser langen Prüfung überhitzt ist. Es war ganz einfach eine falsche Entscheidung.“

Ansonsten habe man jedoch die Rallye ohne jeden Druck und fast ohne „Hoppala“ fahren können. Einzig auf der Powerstage kam es zu einem „moment“ - Johannes schildert: „Ich habe bei einer Kuppe zu spät gebremst und es hat uns über den Schotter hinweg in die Wiese getragen - doch ich konnte den Wagen abfangen ohne dass etwas passiert ist.“

Mit dem Ergebnis, dem vierten Platz hinter Wagner, Neubauer und Knobloch sei man jedenfalls zufrieden - was Johannes besonders wichtig ist: „Ich konnte den schwarzen Fleck aus dem Vorjahr, unserern schweren Crash, erfolgreich ausmerzen und wir freuen uns jetzt wieder auf die nächsten Einsätze.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…

Monte 2027 ohne Ogier

Ogier lässt WRC-Zukunft offen

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier wird erstmals seit 2011 beim Saisonauftakt der WRC in Monte Carlo fehlen - Programm 2027 offen

ARC, Herbstrallye: Vorschau Schindelegger

Heimspiel vor dem Grande Finale

Das Rallyeteam Schindelegger startet bei der Herbstrallye in Dobersberg und legt vor dem Grande Finale auf Schotter in Italien ein Heimspiel auf Asphalt ein.

ARC, Herbstrallye: Vorfreude

Herbstrallye 2026: Die Vorfreude ist groß…

Auf die Fans warten ein sensationelles Starterfeld mit über hundert Teams, der Flugplatz Dobersberg als einzigartige Kulisse für den Servicepark und die legendäre Fahrerpräsentation am Freitagabend sowie am Samstag erstmals der große Zieleinlauf plus Siegerehrung in Waidhofen an der Thaya.

M-Sport testet den Ford Fiesta Rally2 für die WRC 2027: Neue Aerodynamik, weniger Gewicht und ein angepasster Turborestriktor sollen den Unterschied machen

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben