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Elfyn Evans über den WRC-Titelkampf Elfyn Evans gewann zum zweiten Mal die Rallye Finnland
Motorsport Images

Elfyn Evans über den WRC-Titelkampf: "Mehr Licht am Ende des Tunnels"

Nach der perfekten Vorstellung in Finnland und dem Patzer von Kalle Rovanperä wittert Elfyn Evans wieder Morgenluft im Kampf um die Rallye-Weltmeisterschaft

Dominanter Gesamtsieg und Bestzeit in der Powerstage: Die Rallye Finnland, der neunte Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2023, hätte für Toyota-Pilot Elfyn Evans nicht besser laufen können. Mit der Maximalausbeute von 30 WM-Punkten und einer gleichzeitigen Nullnummer von WM-Spitzenreiter und Titelverteidiger Kalle Rovanperä sorgte Evans für Spannung im Titelkampf, der vor der Rallye Finnland schon fast entschieden schien.

"Natürlich sind wir hier, um um die Meisterschaft zu kämpfen, und natürlich ist jetzt viel mehr Licht am Ende des Tunnels als vor der Rallye", sagt Evans nach seinem zweiten Sieg in Finnland der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'.

Vor der Rallye Finnland hatte Rovanperä in der WM-Wertung einen satten Vorsprung von 55 Punkten auf Evans. Und nach der dominanten Vorstellung des Finnen bei der Rallye Estland war er auch bei seiner Heimrallye der große Favorit auf den Sieg. Bis zur achten Wertungsprüfung am Freitag wurde Rovanperä dieser Rolle auch gerecht.

Doch Evans nutzte den Ausfall von Rovanperä und verkürzte seinen Rückstand in der WM-Wertung bei noch vier ausstehenden Rallyes auf 25 Punkte. "In der Meisterschaft geht es jetzt weiter und wir freuen uns darauf, den Rest des Jahres zu kämpfen", sagt Evans, gibt aber auch zu bedenken: "Der Abstand zu Kalle ist immer noch ziemlich groß und er ist in großartiger Form."

Mit seinem zweiten Sieg bei der Rallye Finnland zog Evans mit den WRC-Legenden Ari Vatanen und Timo Salonen gleich, die ihre Heimrallye ebenfalls zweimal gewinnen konnten. "Es ist ziemlich verrückt, wenn man darüber nachdenkt", sagt Evans, als er auf diese Tatsache angesprochen wird. "Eines Tages werde ich sicher stolz zurückblicken."

"Es war ein großartiges Wochenende, wir hatten ein wirklich gutes Gefühl im Auto und die Bestzeiten kamen wie von selbst. Es ist natürlich ein großartiges Gefühl, hier zum zweiten Mal zu gewinnen", fügt Evans hinzu.

"Es war ein ähnliches Gefühl wie 2021, auch wenn das Risiko damals etwas höher war, weil es einen harten Kampf um die Führung mit Ott [Tänak] und Craig [Breen] gab", zog der Waliser Parallelen zu seinem Triumph vor zwei Jahren. "Dieses Wochenende hatte ich ein ähnliches Gefühl im Auto."

Motorsport-Total.com

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