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Rally Weiz 2023: Vorschau Zellhofer
Daniel Fessl

Endlich Lohn für den Einsatz?

Der Niederösterreicher Christoph Zellhofer lag mit Co-Pilot Andre Kachel bei der W4-Rallye auf Podiumskurs, ehe er kurz vor dem Ende der Rallye wegen eines Differential-schadens seinen SUZUKI SWIFT ZMX vorzeitig abstellen musste.

Bei der W4-Rallye vor etwas mehr als vier Wochen bot der 27-jährige Christoph Zellhofer mit seinem Beifahrer Andre Kachel die wohl beste Saisonleistung im heurigen Jahr. Er konnte sich mit seinem SUZUKI SWIFT ZMX, einem reinen Prototypen Fahrzeug, bis an die vierte Stelle in der Gesamtwertung nach vorarbeiten. Dann spielte plötzlich das Differential seines Wagens nicht mehr mit und Christoph musste den Wagen abstellen, um einerseits einen noch größeren Schaden zu verhindern, bzw. um aus Sicherheitsgründen einem möglichen Unfall zu entgehen. Damit gab es keinen möglichen Podiumsplatz mehr und auch nicht die Möglichkeit ein nationaler Prioritätsfahrer zu werden.

Aber Christoph Zellhofer ist schon mehr als zehn Jahre im Motorsport unterwegs und kennt so die Höhen und Tiefen dieses Sportes ganz genau:“ Die Enttäuschung war riesengroß. Ich hätte mir selbst und unserem Team aber auch den vielen Fans gerne gezeigt, dass man mit einem solchen Prototypen-Auto auch vorne mitfahren kann. So ein Auto kostet die Hälfte als etwa die Einsatzfahrzeuge von Hermann Neubauer oder Simon Wagner. Aber leider ist nichts daraus geworden. Mein Blick geht trotzdem nach vor, ich hoffe in Weiz wieder in eine ähnliche Situation zu kommen und dann ohne Probleme ins Ziel zu fahren. Mit dieser Aussicht sollte es auch möglich sein sich im heimischen Rallye Cup punktemäßig zu verbessern und bester Pilot mit einem Prototypen Fahrzeug zu werden.“

Rein was die Technik betrifft, wurde der SUZUKI SWIFT ZMX vom ZM-Racing Team nach dem Ausfall bei der W4-Rallye gründlich untersucht, man hat viele Teile erneuert und den Wagen vom rolligen Schotter bei der W4-Rallye auf die Asphaltprüfungen bei der Rallye Weiz umgestellt.

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