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Premiere für Duo Cuzma/Minor
Fotos: minor.at

Ilka Minor: Erfolgreicher Einsatz in der Toskana

Einmal mehr überraschte Ilka Minor mit einem internationalen Rallye-Einsatz - diesmal an der Seite eines rumänischen Piloten, der mit englischem Aufschrieb Erfahrungen sammeln wollte...

Noir Trawniczek

Beinahe ist man es schon gewöhnt: Man schmökert in den unendlichen Weiten der (manchmal) sozialen Medien und plötzlich ist da ein Posting von Ilka Minor, in dem sie von ihrem jüngsten Abenteuer in der internationalen Rallyewelt berichtet. Denn neben ihren Stamm-Engagements, wie zurzeit mit Johannes Keferböck in der WRC2 Masters und der ORM, findet die emsige Copilotin immer auch Zeit, um den Anfragen internationaler Rallyepilot*innen zu entsprechen...

Aktuell hat der rumänische Pilot Bogdan Cuzma bei der WM-erfahrenen Profi-Copilotin angeklopft. Der 33-Jährige fuhr ab 2012 vereinzelte Rallyes, wechselte zwei Jahre später in den Bergrennsport, um 2021 zu den Rallyes zurückzukehren. Nach zwei Jahren in der rumänischen Staatsmeisterschaft möchte Cuzma international Erfahrungen sammeln - zum Kontakt mit Ilka kam es über Keane Motorsport, die Tschechen setzen den Skoda Fabia rally2 von Johannes Keferböck und auch jenen von Bogdan Cuzma ein.

Ilka Minor erzählt: „Der Teamchef von Keane Motorsport hat mich gefragt, ob ich mit Bogdan bei einer italienischen Rallye fahren möchte. Bogdan kam dann zur Jännerrallye, dort konnten wir im Hotel ein wenig plaudern, er ist ein sehr sympathischer Fahrer. Er wollte den Aufschrieb auf Englisch ausprobieren - so haben wir auf dem Weg nach Italien im Hartbergerland Station gemacht, um dort Aufschrieb zu üben. Doch ich merkte schnell, dass seine Kurvenradien nicht gestimmt haben - wir fuhren weiter ins Lavanttal, wo ich ihm meine Lenkradschablone zur Verfügung gestellt habe. Das war offensichtlich sehr hilfreich, denn nun haben die Radien gepasst.“

In Italien wurde noch ein Test abgehalten, ehe die Rally Terra Valle del Tevere in der östlichen Toskana in Angriff genommen wurde. Ilka erklärt: „Für Bogdan war es nicht nur ein Beifahrerwechsel - vor allem wenn man den Aufschrieb von seiner Landessprache auf Englisch umstellt, ist das zunächst durchaus eine Challenge.“ Das rumänisch-österreichische Duo landete in dem Feld mit über 25 rally 2-Autos auf dem 15. Gesamtrang. Ilka: „Die Platzierung an sich ist nicht so berauschend, doch Bogdan musste sich eben erst umstellen - wichtig ist, dass er sich von Prüfung zu Prüfung kontinuierlich steigern konnte.“ Wie es mit dieser neuen Kooperation weitergeht? Ilka lacht: „Das werden wir sehen.“ Oder spätestens in den (manchmal) sozialen Medien nachlesen...

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