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ERC, Gran Canaria: Etappe 1
Foto: Wagner Motorsport

Wagner hofft auf Sprung nach vorne

Simon Wagner nach der ersten Etappe der Gran Canaria Rallye auf Platz 14 - Hermann Neubauer auf Platz 23. Waldherr Motorsport mit Chancen in der ERC4.

Noir Trawniczek

Mit 39,2 Sekunden Rückstand auf den führenden Franzosen Yoann Bonato belegen Simon Wagner und Gerald Winter (Eurosol Skoda Fabia RS Rally2) nach der ersten Etappe der ERC Rally Gran Canaria Platz 14.

Simon Wagner berichtet im Telefonat mit motorline.cc: „Auf der ersten Prüfung des Tages, der SP2, habe ich noch ein wenig geschlafen und auf SP4 hatten wir ab der Mitte der Prüfung Bremsprobleme. Wir haben hier aber auch eine extreme Leistungsdichte und ich denke, dass morgen schon noch einiges drinnen ist. Die mit 27 Kilometern längste Prüfung gehört zu meinen Favoriten, auch die Powerstage mag ich sehr. Und wir haben uns noch Reifen aufbehalten…“

Der Vergleich zur vorjährigen Rally Gran Canaria bestätigt Simon. Am heutigen Tage betrug sein geringster Rückstand auf die Spitze 0,42s/km (auf SP5) - im Vorjahr lag er auf der zweiten 27km-SP als Zweitschnellster nur noch 0,12s/km zurück. Diese Prüfung wird am Samstag zweimal gefahren. Ein Sprung in die Top 10 und mit etwas Glück sogar auch in die Top 5 wäre durchaus möglich…

Hermann Neubauer (Copilot Bernhard Ettel/Kresta Skoda Fabia RS Rally2) gab gegenüber der offiziellen ERC-Website ganz offen zu, dass er die siebenjährige ERC-Pause spürt: „Wir haben recht langsam begonnen und konnten uns dann leicht steigern - doch vom Limit sind wir weit entfernt. Für mich ist es nach sieben Jahren Pause wirklich schwer und die Fahrer vor mir pushen ziemlich hart. Aber wir werden sehen, was der morgige Tag bringt.“ Neubauer/Ettel liegen auf Platz 23, Rückstand 1:34 Minuten. Das Baumschlager Rallye Racing Team liegt mit Albert von Thurn und Taxis 2,6 Sekunden hinter Neubauer auf Platz 24.

Das Waldherr Motor Sport Team liegt als ADAC Opel Junior Team mit Calle Carlberg und Timo Schulz auf den Plätzen zwei und drei der ERC4 - auf den führenden Mille Johannson fehlen nur 15,8 respektive 21,1 Sekunden. Das Damenduo Cristiana Oprea und Denisa-Alexia Parteni setzt ebenfalls auf WMS und liegt in der ERC4 auf Platz zwölf. Allesamt auf Opel Corsa Rally4.

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