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WRC Schweden: Nach SP15 Elfyn Evans geht als Führender in den Schlusstag der Rallye Schweden
Toyota Gazoo Racing

WRC Rallye Schweden 2025: Dreikampf um den Sieg tobt weiter

Elfyn Evans verteidigt am Samstag bei der Rallye Schweden 2025 die Führung, doch er wird am Schlusstag gegen mehrere Rivalen um den Sieg kämpfen

Hochspannung herrscht vor dem Schlusstag bei der Rallye Schweden, dem zweiten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2025. Bei perfektem Winterwetter erlebten die Zuschauer auch am Samstag spannenden, sportlich hochklassigen Rallyesport, bei dem sich kein Fahrer entscheidend von seinen Rivalen absetzen konnte.

Toyota-Pilot Elfyn Evans verteidigte seine Führung, muss aber am Schlusstag weiter um den Sieg beim zweiten Saisonlauf kämpfen. Nach 15 von 18 Wertungsprüfungen beträgt sein Vorsprung vor seinem Teamkollegen Takamoto Katsuta nur 3,0 Sekunden.

Auch Hyundai-Fahrer Thierry Neuville (+6,3 Sekunden) liegt auf Platz drei in Schlagdistanz zur Spitze, sein Teamkollege Ott Tänak hat als Vierter 12,8 Sekunden Rückstand. Und auch der fünftplatzierte Kalle Rovanperä (Toyota, + 22,9 Sekunden) liegt mindestens noch in Reichweite des Podiums.

Vier verschiedene WP-Sieger am Samstag

Als Sechster hat Martins Sekes (Ford) schon mehr als eineinhalb Minuten Rückstand auf die Spitze. Sami Pajari (Toyota), Joshua McErlean, Gregoire Munster (beide Ford) und Oliver Solberg (Toyota) komplettieren die Top 10. Solberg führt damit auch die WRC2-Wertung an.

Gleich zu Beginn des Samstags spitzte sich der Kampf um die Führungsposition zu. Nach der ersten Wertungsprüfung des Tages war Katsuta bis auf 0,1 Sekunden an Evans herangerückt, und Tänak hatte als Dritter nur 1,5 Sekunden Rückstand.

Anschließend vergrößerte Evans seinen Vorsprung, musste aber um jede Sekunde hart kämpfen. Tänak verlor bei der 14. Wertungsprüfung Rang drei an seinen Teamkollegen Neuville. Durch einen kleinen Fahrfehler bei der letzten Wertungsprüfung des Tages büßte Evans dann wieder einige Sekunden ein.

Wie eng es zuging, zeigt sich auch beim einem Blick auf die WP-Sieger. Mit Rovanperä, Evans, Neuville und Adrien Fourmaux (Hyundai) verteilten sich diese bei den sieben Wertungsprüfungen auf vier verschiedene Fahrer.

Fourmaux fährt sich in Schneewall fest

Für Fourmaux endete der Samstag jedoch unglücklich. Der Überraschungs-Dritte der Rallye Monte-Carlo hatte bis dahin auch in Schweden eine starke Leistung gezeigt und war als Vierter, mit nur 7,9 Sekunden Rückstand auf den Führenden Evans, in den Samstag gestartet.

Bei der elften Wertungsprüfung verlor der Franzose durch ein kurioses Problem 23,6 Sekunden. Der Franzose war, offenbar nach einem Missverständnis mit Beifahrer Alex Coria, nicht bereit, als die Prüfung begann, und musste kurz nach der Startlinie anhalten, um seinen Helmriemen und die Gurte korrekt zu befestigen.

Am Nachmittag wurde es für Fourmaux bei der 13. Wertungsprüfung noch schlimmer. Kurz nach dem Start fuhr er seinen Hyundai i20 N Rally1 in einer langgezogenen Rechtskurve in einer Schneebank fest. Fourmaux und Beifahrer Coria versuchten, das Auto freizuschaufeln, was ihnen jedoch nicht gelang. Deshalb mussten sie aufgeben.

Am Schlusstag der Rallye Schweden 2025 stehen für die Crews noch drei Wertungsprüfungen über eine Distanz von insgesamt 68,78 Kilometern an.

Motorsport-Total.com

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