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Ogier lädt Verstappen ein Max Verstappen in einem WRC-Boliden? Ogier wäre davon angetan
NurPhoto

Tritt Max in die Fußstapfen seines Vater Jos?

Sebastien Ogier würde Max Verstappen gerne in einem WRC-Boliden sehen - Damit würde der Formel-1-Star in die Fußstapfen seines Vaters Jos treten

Sollte Max Verstappen Ambitionen hegen, sein fahrerisches Repertoire jenseits der Formel 1 um den Rallyesport zu erweitern, stünde Sebastien Ogier bereit: Der Franzose würde den viermaligen Weltmeister gerne zu einer Testfahrt in einem Boliden der Rallye-WM (WRC) empfangen. Der Rallyesport liege Verstappen im Blut, immerhin fährt sein Vater Jos regelmäßig in der belgischen Rallye-Meisterschaft mit.

Während des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring verfolgte der achtmalige WRC-Champion Sebastien Ogier die Performance von Max Verstappen. Der niederländische Formel-1-Pilot trat dort für Winward-Mercedes an und kämpfte an der Seite seiner Teamkollegen Dani Juncadella, Lucas Auer und Jules Gounon um den Gesamtsieg auf der Nordschleife.

In den sozialen Netzwerken brachte Sebastien Ogier seine Anerkennung für das Tempo von Max Verstappen zum Ausdruck. Dabei schlug er dem Formel-1-Piloten vor, sich in Zukunft der Rallye-Welt als neuer Herausforderung zu widmen. Verstappen begegnete dieser Idee mit Humor und stellte schlagfertig die Gegenfrage: "Du als Lehrer?".

Rallye zu gefährlich

Obwohl Verstappen den Rallyesport sehr schätzt und bereits 2018 Ogiers M-Sport Ford Fiesta für ein Ford-Promotionvideo auf einer Rundstrecke testen durfte, bleibt er skeptisch. Einer professionellen Rallye-Karriere erteilte er im Up To Speed-Podcast im Februar eine Absage. Das Risiko bei Kollisionen mit unbeweglichen Hindernissen wie Bäumen sei ihm schlicht zu hoch.

"Ich finde es wirklich cool, aber ich denke mir einfach: Wenn ich einen Fehler mache und diesen Baum treffe - ich meine, der Baum bewegt sich nicht. Das ist für mich das Limit. Das ist etwas, das ich nicht tun möchte. Das Risiko ist einfach zu hoch", so Verstappen.

Im Vorfeld der Rallye Japan an diesem Wochenende wurde Ogier auf den Social-Media-Austausch mit Verstappen angesprochen. Der Franzose gab zu, dass er den viermaligen Formel-1-Weltmeister gerne zu einem Test einladen würde, sollte er jemals den Wunsch verspüren, ein WRC-Auto in seinem Element zu erleben.

Japan im Fokus

"Es war eine Art Scherz, den man auf Social Media macht, aber offensichtlich mag er neue Erfahrungen und solche Dinge", sagte Ogier. "Er ist meinen alten Fiesta letztes Jahr schon einmal gefahren, aber das war nicht der beste Ort, es war auf einer Rundstrecke. Ich habe ihm gesagt: Wenn du es wirklich [fahren] willst, musst du es an einem richtigen Ort ausprobieren, denn eine Rundstrecke ist nicht ideal für das Auto."

"Aber ich bin mir sicher, dass ein Typ wie er irgendwann [vom Rallyesport] angezogen werden könnte, also warum nicht? Meine Antwort war ehrlich, ich habe gesagt, wenn er bei einem Test dabei sein will, würde ich mich freuen, ihn zu begrüßen."

Nach seinem Besuch beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gilt Ogiers volle Konzentration nun dem Sieg bei der Rallye Japan. Zuvor hatte er Anfang Mai bei der Rallye Portugal einen wahrscheinlichen Sieg verloren, nachdem er in Führung liegend auf der vorletzten Wertungsprüfung einen Reifenschaden erlitt.

Ogier sicherte sich den Sieg, als die WRC im November vergangenen Jahres das letzte Mal in Japan gastierte, und hat seinen Angriff für 2026 gestartet, indem er den Shakedown am Donnerstag als Schnellster beendete. "Ich nehme für mich in Anspruch, einen starken Charakter zu haben, und wenn die Dinge [in Portugal] nicht nach meinen Vorstellungen laufen, pushe ich umso mehr, damit sie nach meinen Vorstellungen laufen", fügte er hinzu.

Motorsport-Total.com

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